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Schweiz

Christliche Feiertage: Hintergünde & Bedeutung

Hintergründe der christlichen Feiertage in der Schweiz

Die wichtigsten Feiertage in der Schweiz: Hintergründe und Brauchtum. In der Schweiz gibt es mehrere wichtige Feiertage kirchlicher Herkunft, die unterschiedlich begangen werden. Alte Bräuche sind teilweise jedoch verloren gegangen und wurden wie beim Pfingstfest nie wieder neu aufgenommen. Für viele Schweizer ist somit nur ein arbeitsfreier Tag ohne umfassende Bedeutung zurückgeblieben. Wir geben eine Übersicht über die wichtigsten christlichen Feiertage in der Schweiz.

Weihnachten: Das wichtigste Fest und seine Bedeutung

Die Adventszeit beginnt vier Wochen vor Heiligabend und soll die Besinnung auf die Geburt Christi symbolisieren. Adventskalender mit an jedem Tag zu öffnenden Türchen verkürzen den Kindern die Wartezeit auf das Christkind. An jedem Adventssonntag wird eine zusätzliche Kerze angezündet, nach dem vierten Advent folgt das Weihnachtsfest. Dabei darf der Heilige Nikolaus nicht vergessen werden, der am 6. Dezember für alle Schweizer Kinder kleine Geschenke bringt. Bekannt ist dieser Tag als St. Nikolas oder – in der Deutschschweiz – als Samichlaus. In katholischen Gegenden erfolgt die kleine Bescherung durch eine Bischofsfigur, die von einem Knecht begleitet wird, der als Butzli bekannt ist.

An Weihnachten selbst stehen das gemeinsame Essen und Singen im Vordergrund, in den meisten Familien wird auch schon der 24. Dezember gefeiert. Nur wenige konzentrieren sich einzig auf den ersten Weihnachtsfeiertag. Gemeinsam besuchen die Familien die Mitternachtsmesse oder den Mitternachtsgottesdienst. Auch der erste Weihnachtstag steht ganz im Zeichen der Familie, die sich zum festlichen Essen trifft.

An Weihnachten feiern die Menschen die Geburt Jesu im Stall von Bethlehem, wobei es bis zum Jahr 336 dauerte, bis der 25. Dezember als Feiertag festgelegt wurde.

Dass am Weihnachtsfest Geschenke verteilt werden, ist ebenfalls eine neuere Tradition, denn der Reformator Martin Luther führte sie ein. Bis dahin wurden die Geschenke einzig am Nikolaustag verteilt. Auch die Tradition des geschmückten Weihnachtsbaumes ist noch nicht so alt, sie wurde erst zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert in der Schweiz eingeführt.

Weihnachten: Hintergrund und Bedeutung
Symbol für Weihnachten: Die Krippe in der das Christkind geboren wurde.

Karfreitag: Bedeutung und Brauchtum des Freitags

Karfreitag ist der Tag, an dem die Schweizer dem Leiden und dem Tod Jesu gedenken.

Nach der biblischen Überlieferung wurde Jesu an diesem Tag wegen Aufruhr und seiner Behauptung, Gottes Sohn zu sein, auf dem Hügel Golgatha ans Kreuz genagelt.

Der Tag selbst ist seit dem frühen Christentum ein heiliger Tag, der der stillen Busse und dem Fasten gilt. Dies erklärt auch die Bezeichnung des Feiertages, denn das althochdeutsche Wort «kara» bedeutet so viel wie «Trauer» oder «Wehklage». Der Tag geht dem Karsamstag voraus und ist einer der höchsten kirchlichen Feiertage.

Karfreitag ist ein stiller Feiertag, dennoch sind an ihn auch heute noch einige Traditionen gebunden. In der Heiligen Messe werden keine freudigen Lieder gesungen, Altare in der Kirche werden nicht geschmückt. Auch die Glocken läuten nicht, das Geläut wird bis zur Osternacht ausgesetzt. Stattdessen wird mit Ratschen und Klappern auf die Gottesdienste und auf die Trauer um den Tod Jesu aufmerksam gemacht.

Der Freitag vor dem Osterfest steht im Zeichen des Fastens, in der Regel wird wenigstens auf Fleisch und Alkohol verzichtet. Vielerorts steht traditionell Fisch auf der Menükarte. Weniger christlich geht es im Wallis und im Tessin zu, denn dort ist dieser Tag kein Feiertag. Somit nutzen viele Bewohner anderer Kantone den Freitag, um in Ruhe einkaufen zu gehen und im Mendrisio im Tessin die traditionelle Prozession mit rund 700 Laiendarstellern zu sehen.

Karfreitag: Hintergrund und Bedeutung
Karfreitag, der erste Schritt vom Sterben zum Leben.

Ostern: Bedeutung des zweiten sehr wichtigen Festes

Christen glauben daran, dass der am Freitag vor Ostersonntag gekreuzigte Jesus am Ostersonntag den Tod hinter sich lassen konnte.

Er sollte seinen von Gott erteilten Erlösungsauftrag auf der Erde erfüllen. Das Konzil von Nicäa legte den Termin für das Osterfest auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond, daher ist es kein festes Datum, zu dem das Osterfest stattfindet. Diese Festlegung war im Jahr 325.
An Ostern ist die 40-tägige Fastenzeit vorbei, die Feiern beginnen mit dem Osterfeuer und dem Anzünden von Kerzen. Diese Lichtsymbole sollen das Leben segnen und stehen für die Auferstehung. Auch das Lamm, als wahrscheinlich ältestes Symbol des Osterfestes, sollte für den auferstandenen Jesus stehen.

Laut der Überlieferung im Lukasevangelium trafen am dritten Tag nach der Kreuzigung Jesu zwei Jünger einen Unbekannten, den sie erst dann als Christus erkannten, als er mit ihnen das Brot teilte. Daraus entwickelte sich der Ostermontag, der auch heute noch als wichtiger Feiertag gilt.

Neben dem obligatorischen Gang in die Kirche gab es einige Traditionen, die heute aber nicht mehr gepflegt werden. Eine davon ist die Errichtung von Heiliggräbern, was in Kirchen vorgenommen wurde. Dazu errichteten die Gläubigen ein bis zu fünf Meter grosses Grab, in das im Rahmen der Karfreitagsfeierlichkeiten eine Figur gelegt wurde. Diese Figur erstand dann bei der abendlichen Ostermesse wieder auf.

Heute wird vor allem die Tradition des Ostereierfärbens, des Osterhasens und der kleinen Geschenke gepflegt. Ostern wird im kleinen Familienkreis gefeiert. Neuerdings werden Brunnen geschmückt, was sich als wahre Touristenattraktion herausgestellt hat oder es wird das Eiertütschen gespielt. Dabei sind die eingesetzten Eier die Siegprämien, sie werden gegeneinander geschlagen. Das Ei, das dabei zerbricht, muss abgegeben werden.

Bekannt ist auch das Zwänzgerle, bei dem ein Zwanzigrappen so geworfen wird, dass er in einem hart gekochten Ei stecken bleibt. Das Ei gehört einem Kind und prallt das Geldstück ab, darf das Kind dieses behalten. Bleibt das Geld stecken, darf der Werfer das Ei haben.

Ostern: Hintergrund und Bedeutung
Ostern: Das Leben geht (anders) weiter.

Auffahrt: Bedeutung des Festes in der Schweiz

Auffahrt hängt entsprechend dem christlichen Glauben eng mit dem Karfreitags- und dem Osterfest zusammen. An besagtem Freitag wurde Jesus gekreuzigt, am Ostersonntag erstand er wieder auf. In den folgenden 40 Tagen zeigte er sich immer wieder gegenüber seinen Jüngern und sprach von Gottes Reich.

Am letzten dieser 40 Tage wurde Jesus in den Himmel gehoben, wie es in der Bibel überliefert ist.

In der Schweiz wird dieses Fest als Auffahrt bezeichnet, in vielen anderen Ländern als Christi Himmelfahrt. Das Auffahrtsfest ist in allen Kantonen gleichermassen ein Feiertag.

Verschiedene Bräuche prägen den Feiertag, wobei sich diese Bräuche je nach Kanton und Region unterscheiden. Im Liestal, Kanton Baselland, ist schon der Montag vorher wichtig, denn er gilt als Banntag. Es werden Salutschüsse abgefeuert und ein grosser Umzug veranstaltet. Im Rahmen des Umzugs werden die Grenzen der jeweiligen Gemeinde abgelaufen. Ähnliche Traditionen gibt es in Luzern, Sempach oder Beromünster, hier findet der Auffahrtsumritt statt. Oft sind hier viele Tausend Teilnehmer zu begrüssen. Allerdings geht die Zahl der Umritte stetig zurück und es ist nicht auszuschliessen, dass diese Tradition früher oder später ganz aussterben wird.

Auffahrt: Hintergründe und Bedeutung
Auffahrt: Abschied auf bestimmte Zeit

Pfingsten: Hintergrund und Bedeutung des Festes

Das Pfingstfest stellt den Abschluss der Osterzeit dar. Es findet genau 50 Tage nach Ostersonntag statt und erstreckt sich auf zwei Tage.

Die Kirche feiert an diesem Tag das Erscheinen des Heiligen Geistes, der sich angeblich mit einem Himmelsbrausen zeigte.

Danach begannen die Apostel zu predigen und Menschen «im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes» zu taufen. Heute erinnert das Fest unter anderem daran, dass die Trennung der verschiedenen Konfessionen nicht gewollt war.

Pfingsten ist zwar ein heiliges Fest, doch die Bräuche dazu werden kaum noch gelebt. Früher einmal wurde eine Holztaube in der Kirche kreisen gelassen, als die Heilige Messe stattfand. Auch echte Tauben flogen umher. Heute wird meist nur noch die Holztaube, die das Symbol für den Heiligen Geist darstellen soll, an einer Schnur herabgelassen.

Teilweise werden Pfingstfeuer entzündet, die allerdings eher dem heidnischen Brauchtum entstammen und lediglich von den Christen übernommen wurden. Auch die Pfingstritte als festliche Umzüge finden immer weniger statt. Der Pfingstmontag ist nur in den Kantonen Zürich, Bern, Basel (Stadt und Land), Waadt, Genf, Jura sowie in den Ostschweizer Kantonen ein Feiertag. In anderen Kantonen sind regional Unterschiede vorhanden, der Pfingstmontag ist vielerorts kein Feiertag.

Pfingsten: Hintergrund und Bedeutung
Pfingsten: Gott ist da

© Schweiz-Kantone.ch – 20.5.2020 (ar)


Auf den folgenden Webseiten erfahren Sie noch mehr über die christlichen Feiertage

Darmaufbaukur, Darmaufbau, Darmsanierung - Immunsystem stärken

Darm macht mobil, bei Arbeit, Sport und Spiel …

Wir alle wissen, unsere Gesundheit ist eines der höchsten Güter in unserem Leben. Was können wir tun, damit unser Körper genügend Abwehrkräfte hat und fit genug ist, um auch auf neue Bedrohungen zu reagieren? Ein relativ unscheinbarer, jedoch äusserst wichtiger Teil ist der Darm. Er spielt bei unserer Gesundheit eine entscheidende Rolle.

Es ist sonnenklar, das Auto gehört dann und wann in den Service und der PC braucht regelmässige Updates. Es geht hierbei um Schutz vor Gefahren und um Werterhaltung. Tragen wir ebenso Sorge zu unserer Gesundheit!

Der Darm trainiert zwei Drittel unseres Immunsystems

Hätten Sie das gewusst? Übergewicht, Depressionen und Allergien können mit einem gestörten Gleichgewicht der Darmflora zusammenhängen. So zumindest steht es im Buch «Darm mit Charme» von Giulia Enders. Auf 285 Seiten erfahren wir, welche Aufgaben unser Darm tagtäglich erfüllt. «Der Darm trainiert zwei Drittel unseres Immunsystems», «Wie der Darum unser Hirn beeinflusst», «Er beherberg rund 100 Billionen Bakterien» und vieles mehr. Wie anderen Dingen, die wir nicht direkt sehen, schenken wir auch unserem Darm oft wenig Aufmerksamkeit. Zumindest so lange, bis er unübersehbare Signale sendet. Schauen wir hier etwas genauer hin.

Der Darm hat einen grossen Einfluss auf unser Gehirn
Der Darm kann auch unser Hirn beeinflussen

Wechselbeziehungen in der Darmflora

Als Darmflora wird die Gesamtheit der Mikroorganismen bezeichnet, die den Darm von Menschen und Tieren besiedeln und für den Wirtsorganismus von entscheidender Bedeutung sind. Es besteht somit eine Wechselbeziehung zwischen Lebewesen zweier Arten, schreibt Wikipedia.

Würden wir unseren Darm unter einem starken Mikroskop ansehen, sähen wir Milliarden von Mikroorganismen (Hunderte von verschiedenen Bakterienarten), die den Darm wie ein Rasenteppich besiedeln (Wir besitzen 10-mal mehr Darmbakterien als eigene Körperzellen). Sie bilden ein sehr komplexes Ökosystem – das komplexeste Ökosystem der Welt. Viele Bakterien sind gesundheitlich neutral. Neben den nützlichen Mikroorganismen wie beispielsweise den Milchsäurebakterien gibt es eben auch die Schädlichen und diese haben bei zu starker Vermehrung oft einen negativen Einfluss auf die Darmschleimhaut und auf unser Immunsystem.

Ist der Darm gesund, sind wir besser gegen Krankheiten geschützt.

Das ursprünglich gesunde Milieu der Darmflora verändert sich im Laufe des Lebens durch Fehlernährung, Antibiotika, Konservierungsstoffe, Lebensmittelzusätze, Stress, Hektik und ungenügendes Kauen. Die krankmachenden Darmbakterien gewinnen so ein ungesundes Übergewicht. Die pysiologisch wertvollen Darmbakterien werden dezimiert, die pathalogisch «schlechten» Mikroorganismen vermehren sich stärker. So entsteht eine Dysbalance, ein Ungleichgewicht in der Darmflora mit langfristig problematischen Folgen für die Gesundheit.

Ein Grossteil des Immunsystems ist im Darm lokalisiert

Durch die Darmzellen gelangen die Nährstoffe des Speisebreis ins Blut, das sie zu anderen Teilen des Körpers transportiert. Ein Teil davon geht in Stoffwechselprozesse ein, ein anderer Teil wird gespeichert (Quelle: ernaehrung.de)

Die Zusammensetzung der Darmflora ist individuell verschieden und wird durch viele Faktoren beeinflusst. Die genetische Veranlagung und die allgemeine Gesundheit spielen ebenso eine Rolle wie Ernährung, Stress und Medikamente.

Darmaufbaukur, Darmaufbau, Darmsanierung: Förderung durch gute Bakterien
Die nützlichen Darmbakterien müssen sich laufend gegen rivalisierende Bakterienstämme und Einflüsse von aussen behaupten.

Vorbeugen ist besser als heilen

Eine starke Abwehr basiert auf bekannten Fundamenten:

1. Bewegung und Fitness

«Use it or lose it»: Bewegung hält unsere Abwehr fit. Dabei gilt für jeden Menschen ein individuelles Mass. Dieses kann mit einem Fitnesstrainer, einem Arzt oder wenn man ein gutes Körpergefühl hat, selbst herausgefunden werden.

2. Ernährung

Unser Körper, insbesondere unser Darm, lohnt es uns, wenn wir ihm eine gesunde, ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung zuführen.

3. Nahrungsergänzung

Viel belächelt, aber nicht zu unterschätzen. Nahrungsergänzung ist die wichtigste Nebensache bei der Ernährung. Sie kann unseren Körper bei Schwächen oder erhöhten Anforderungen wirkungsvoll unterstützen.

Sogenannte Probiotika, zum Beispiel, enthalten lebende, nützliche Mikroorganismen, die sich im Darm ansiedeln und die Darmflora unterstützen sollen. Probiotika können ihre Wirkung aber nur dann voll entfalten, wenn die im Darm enthaltenen Bakterien optimale Lebensbedingungen vorfinden. Hier helfen Präbiotika unterstützend.

Präbiotika sind eine optimale Nahrungsquelle sind die gesundheitsfördernden Darmbakterien = besondere, wasserlösliche Ballaststoffe, die unverdaut in den Darm gelangen. Sie regen die Aktivität einer oder mehrerer Bakterienarten im Dickdarm gezielt an, verbessern somit die Gesundheit des Wirts und fördern so den Darmaufbau (Darmsanierung).

Kauftipp: Achten Sie beim Kauf eines Probiotikas darauf, dass dieses möglichst viele verschiedene und lebendige Bakterienstämme enthält. Flüssige Probiotika haben vitalere Mikroorganismen als gefriergetrocknete in Kapseln. Zudem sollten pro Tagesportion zig Milliarden Keime enthalten sind. Probiotika nimmt man am besten morgens nüchtern mit 1-2 dl Wasser ein.

4. Prävention, Regelmässigkeit

Gesundheit will wahrgenommen werden und braucht unsere Unterstützung. In den meisten Fällen nutzen präventive Massnahmen am meisten. Wer literweise Kaffee trinkt und daneben Nahrungsergänzung zur Blutdrucksenkung einnimmt, darf sich nicht wundern, wenn diese nicht oder zu wenig wirkt.

Gesundes Leben verlangt immer nach bilateralen Veränderungen, nach einem Massnahmenpaket. Nach «Das Eine tun und das andere (nicht) lassen.»

Weiterführende Tipps zum Thema Darm

Bauen ohne Ärger: Bauratgeber

Bauen ohne Ärger: So vermeiden Sie versteckte Baumängel

Ob Umbau, Neubau oder Renovierung – wer für die Verwirklichung seines Traumhauses auf die Leistungen von Bauträgern zurückgreift oder selbst Professionisten beauftragt, sollte dabei mit Umsicht agieren. Versteckte Baumängel sind nämlich auch in der Schweiz keine Seltenheit, und oft bemerken Betroffene den Schaden erst Monate nach der Fertigstellung und Abnahme. Gute Information und eine professionelle Bauberatung helfen, Ärger beim Bauen zu vermeiden. Damit Sie mit Ihrem Bauvorhaben auf der sicheren Seite sind, haben wir die wichtigsten Tipps und Tricks zur Vermeidung von Baumängeln und Bauschäden im folgenden Beitrag für Sie zusammengestellt.

Baumangel oder Bauschaden – was ist der Unterschied?

Das Auftreten von Baumängeln stellt – entgegen häufiger Annahmen – leider nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel dar: Es gibt kaum eine Baustelle, bei der exakt nach Vereinbarung gearbeitet wird, und manche Schäden machen sich erst längere Zeit nach Abnahme des fertiggestellten Objektes bemerkbar. Umso ärgerlicher, wenn das zu einem Zeitpunkt passiert, an dem die gesetzlichen Garantie- und Rügefristen bereits abgelaufen sind – dann haben Bauherren ausser in Ausnahmefällen keine Möglichkeit mehr, die Behebung der Schäden vom ausführenden Bauunternehmen zu verlangen. Was gilt aber beim Bauen eigentlich als Mangel, was als Schaden? Und innerhalb welcher gesetzlicher Fristen müssen Mängelrügen eingebracht werden?

Das ist relativ einfach erklärt:

  • Ein Baumangel liegt dann vor, wenn vertraglich vereinbarte Leistungen vom ausführenden Unternehmen nicht wie vereinbart erbracht werden. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn der Bauträger qualitativ minderwertige Materialien verwendet, einzelne Bauschritte nicht fachgerecht ausführt oder die erbrachten Leistungen nicht den anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Baumängel betreffen häufig die Bereiche Abdichtung, Innenputz, Estrich, Wärme-, Schall- und Brandschutz.
  • Ein Bauschaden ist die Folge eines Baumangels: Führt etwa ein nicht fachgerecht durchgeführter Einbau von Fenstern und/oder Türen zu Feuchtigkeitsstau und in der Folge zu Schimmelbildung in den Innenräumen, handelt es sich um einen Bauschaden. Ist das Haus zu diesem Zeitpunkt bereits bezogen, können auch hohe zusätzliche Kosten entstehen: Möglicherweise müssen die Bewohner während der Behebung des Schadens in eine andere Unterkunft ziehen. Sind Schäden am Gebäude aufgetreten, die nicht so einfach behoben werden können oder immer wieder auftreten, entsteht für den Bauherren damit auch ein Vermögensschaden: Die nicht sachgerechte Ausführung führt schliesslich zu einer Wertminderung des Gebäudes. Juristisch wird ein solcher Schaden als Mangelfolgeschaden bezeichnet.

Baumängel und -schäden, die rechtzeitig erkannt werden, sollten Sie als Bauherr dem ausführenden Unternehmen deshalb sofort melden und eine rasche Behebung einfordern: Während der Bauphase ist es bedeutend leichter und kostengünstiger, auftretende Probleme zu erkennen und zu korrigieren als danach.

Unterschiedliche Rüge- und Mängelfristen

Wichtig zu wissen – es gibt unterschiedliche Rüge- und Mängelfristen:

  • eine Rüge müssen Sie sofort bei Bekanntwerden des Mangels aussprechen,
  • die Verjährungsfrist für aufgetretene Mängel oder Schäden beträgt generell fünf Jahre,
  • handelt es sich um arglistig verschwiegene Mängel, beträgt die Verjährungsfrist zehn Jahre.

Die häufigsten Mängel am Bau

Welche Mängel und Schäden treten nun am häufigsten auf Schweizer Baustellen auf?

Zu den Klassikern der Mängel und Schäden am Bau zählen:

  • Risse im Estrich, am Innenputz, an Wänden und Decken – Ursache ist oft zu rasches Austrocken des Rohbaus
  • Schimmelbildung durch Feuchtigkeitseintritt von aussen oder zu hohe Luftfeuchtigkeit in den Innenräumen, oft durch falsches Auftragen von Putz verursacht
  • Feuchtigkeit in Kellerräumen durch undichte Stellen im Mauerwerk
  • Schäden am Dach oder Spitzboden, Schäden durch Wassereintritt
  • falsch geplante Terrassen, die Regenwasser nicht ausreichend ableiten oder absacken
  • Dämmungsprobleme
  • schlecht verlegte Trittbelege wie Fliesen oder Steinplatten, Auftreten von Bruchschäden

Besonders ärgerlich für Bauherren: Durch die Verzögerungen, die die Mängelbehebung mit sich bringt, entstehen oftmals hohe Zusatzkosten. Prävention von Bauschäden ist daher für alle, die bauen wollen, ein wichtiges Thema.

Vorsorgen und sich informieren schützt: Wo Sie Unterstützung finden

Es ist sinnvoll, sich schon vor Baubeginn gut zu informieren: Das Internet dient hier als erste Quelle, um sich einen Überblick zu verschaffen. Auf spezialisierten Webseiten zum Thema Bauen finden Sie Tipps und Tricks, um mögliche Mängel und Schäden am Bau rechtzeitig zu erkennen und sich gegen mögliche Probleme zu wappnen. Spätestens zum Zeitpunkt der Bauabnahme sollten Sie nämlich in der Lage sein, einen Baumangel als solchen zu erkennen.

Jeder entdeckte Mangel sollte im Abnahmeprotokoll verzeichnet und eine Frist für die Behebung gesetzt werden. Unterschreiben Sie das Abnahmeprotokoll nicht, wenn Sie sich unsicher sind oder Ihre Meinung sich von jener des Architekten oder Bauleiters unterschiedet.

Natürlich ist es für Laien nicht einfach, versteckte Mängel als solche zu erkennen – wenn Sie sich nicht ausreichend gut informiert fühlen, ist es sinnvoll, sich schon zu Baubeginn eine kompetente Person zur Unterstützung zu holen oder auf eine professionelle Bauberatung zu setzen. Die professionelle Bauberatung und Baubetreuung hat den Vorteil, dass Sie nicht selbst ständig zwischen Arbeitsplatz und Baustelle pendeln müssen, aber dennoch ein hohes Mass an Sicherheit im Bauprozess geniessen. Sie sind dadurch in jeder Bauphase und bis zur Bauabnahme bestmöglich geschützt.

Wertvolle Informationen und Hilfe zur Bewertung von Baumängeln und Bauschäden finden Sie unter anderem auf Bauszene.ch.

Dachausbau – mehr Wohnraum nutzen

In der Schweiz ist Wohnraum enger geworden. In vielen Häusern findet sich unterm Dach potenzieller Wohnraum, der nicht genutzt wird. Häufig stapeln sich stattdessen auf dem Dachboden Kisten, werden Möbel und Bilder aufbewahrt, die man für später hortet, und lieb gewonnene Erinnerungsstücke gesammelt. Doch früher oder später kommt der Augenblick, in dem der Raum als Wohnraum benötigt wird. Ein Dachausbau ist angesagt.

Mehr Raumbedarf für die Kinder

Während die Kinder klein sind, ist es kein Problem, dass sie sich ein Zimmer teilen. Aber irgendwann kommt die Zeit, dass die lieben Kleinen gerne einen privaten Rückzugsort und ihr eigenes kleines Reich hätten. Spätestens wenn der Nachwuchs sich pausenlos zofft und die angespannte Situation zwischen den Streithähnen die Stimmung der gesamten Familie beeinträchtigt, ist der Zeitpunkt gekommen, an dem man als Eltern eine Lösung sucht. Und man denkt darüber nach, ob man nicht die goldige Puppenstube von Lena, den schönen Kaufmannsladen von Conny, den antiken braunen Schrank von Opas Grossvater und das alte Harmonium von Grosstante Mina nachfolgenden Generationen schenken oder ins Brockenhaus geben könnte und den gewonnen Raum stattdessen unterm Dach für die Heranwachsenden ausbauen sollte.

Mit einem Dachausbau Wohnraum sinnvoll nutzen
Mit einem Dachausbau Wohnraum sinnvoll nutzen

Verfügbarer Wohnraum unterm Dach

Unterm Dach gibt es oft potenziell verfügbaren Wohnraum, der eben noch bewohnbar gemacht werden muss. In älteren Häusern ist der Dachboden oft nur über eine knarzende Holzleiter oder eine angsteinflössende Klapptreppe zu erreichen. Und oben, direkt unterm noch nicht ausgebauten Dach, kann es im Winter bei schlechter Isolierung eisig kalt werden. Und im Sommer staut sich die Hitze und es herrschen kaum erträglich heisse Temperaturen. Und wenn der Klimawandel weiter fortschreitet, dann kann es in Zukunft im Sommer unterm Dach noch viel heisser werden. Dabei ist das Wohnen unterm Dach eigentlich sehr behaglich, sofern das Raumklima stimmt.

Wärmedämmung ist beim Dachausbau wichtig

Eine optimale Wärmedämmung ist beim Ausbau eines Daches sehr wichtig. Über das Dach kann vor allem im Winter viel Heizwärme verloren gehen.

Eine gute Isolierung trägt in diesem Fall auch zum Umweltschutz bei und zahlt sich durch reduzierte Energie- und Heizkosten aus.

An einem hochwertigen Wärme- und Schallschutz und guter Dämmung sollte man also nicht sparen. Für die Dachdämmung stehen viele verschiedene Materialien zur Verfügung. Häufig werden zum Dämmen Baustoffe wie Mineralwolle oder Styropor eingesetzt, es gibt jedoch auch natürliche, ökologische Alternativen wie Holzfasern, Hanf oder Flachs, die zur Dämmung eingesetzt werden können.

Schönes Ambiente mit Holz und Dachfenstern

Dachwohnungen und Dachzimmer haben ein heimeliges Ambiente. Durch den Einbau grosszügiger (und gut isolierter) Dachfenster erhält man hellere Räume. Eine Lukarne, auch Dachgaube genannt, ist ein Dachaufbau im eigentlichen Dach, der zumeist ein stehendes Dachfenster hat. Durch den Bau einer solchen Gaube kann man den nutzbaren Raum und die Stellfläche unterm Dach vergrössern. Werden gläserne Lichtgauben eingebaut, wirkt der Innenraum noch grosszügiger und heller.

Auch die Wahl der Baumaterialien, die beim Dachausbau eingesetzt werden, haben einen positiven Einfluss auf das Ambiente.

Durch die Verwendung von Holz im Innenraum erhält der Raum ein angenehmes Wohnklima und eine heimelige Atmosphäre.

Schlafzimmer unterm Dach

Man muss den durch den Dachausbau gewonnenen Wohnraum übrigens nicht unbedingt den Kindern zur Verfügung stellen. Als Eltern kann man auch das eigene Schlafzimmer räumen, die Kinder dort einziehen lassen und die eigenen Zelte im neu ausgebauten Dachgeschoss mit dem kuscheligen Ambiente aufschlagen.

Quellenangaben und weiterführende Tipps aus dem WWW

Inkasso muss nicht sein – Vorsicht ist bei jedem Einkauf geboten

Dass Herr und Frau Schweizer dank grosszügiger Kreditmöglichkeiten, sich fast alles leisten können, ist bekannt. Die Vorweihnachtszeit ist geradezu eine Herausforderung, wenn man den Liebsten ein teures Geschenk kauft. Doch Achtung: Die Schulden- und Inkasso-Falle ist schneller da, als man glaubt.

(Von Jasmin Taher) Meine Zweijährige kommt oft freudestrahlend auf mich zu und drückt mir mit den Worten «Da, Mama! Schenkli!» ein hübsch verpacktes Etwas in die Hand. Mal schenkt sie mir eines ihrer Spielzeuge, mal einen Stift, mal einen Stein, mal einen Stock, mal ein Stück Käse. Und jedes Mal steht sie glücklich und gespannt vor mir und schaut mir zu, wie ich ihr Geschenk auspacke.

Inkasso verhindern, den Überblick behalten

Inkasso verhindern, den Überblick behalten

Schenken macht den Schenkenden glücklich!

Ob ein Weihnachtsgeschenk, ein Präsent zum Geburtstag, ein Blumenstrauss zum Jubiläum, ein Mitbringsel für eine Einladung… Schenken macht den Schenkenden glücklich. Bereits das darüber Nachdenken, worüber sich der Beschenkte freuen könnte, bereitet Freude. Wenn wir Gebasteltes, Gemaltes oder Gekauftes schön verpacken, überlegen wir uns oft, wie sich wohl der Empfänger darauf reagiert, wenn er es auspackt.

Wenn man sich beim Schenken übernimmt

Die Tochter meiner Freundin kam vor Kurzem mit einer teuren Smartwatch an. Ich fragte mich noch, wie sie sich so etwas Teures während ihrer Lehrzeit leisten kann. Da erklärte sie mir stolz, dass einer ihrer Verehrer – selbst auch noch in Ausbildung – sie ihr geschenkt hat.

Für mein Gefühl hatte sich ihr grosszügiger Schatz da eindeutig beim Schenken finanziell übernommen.

Die Liebesbeziehung war übrigens nur von kurzer Dauer, aber die Uhr trägt das Mädchen immer noch.

Teure Geschenke und Einladungen, die das Budget sprengen

Grosszügiges Auftreten, Einladungen ins Kino und ins Restaurant, teure Geschenke. Manchmal passen aufwendiger Lebensstil und tatsächliches, bescheidenes Einkommen nicht zusammen. Manche Leute sprengen ihr eigenes Budget nicht nur dadurch, dass sie sich selbst teure Dinge kaufen, die sie sich eigentlich nicht leisten können. Viele Menschen sind einfach gerne grosszügig und geben Geld mit beiden Händen für andere aus.

Kauf auf Kredit, Rechnung oder in Raten…

Der Handel und die Bankwirtschaft machen es einem heutzutage leicht, über die Verhältnisse zu leben. Kreditkarten werden einem auf dem Flughafen oder Bahnhof ohne weitere Liquiditätsprüfung geradezu nachgeworfen.

Zahlreiche Online-Angebote locken mit Kauf auf Rechnung und viele Händler bieten Ratenzahlung an.

Es gibt sogar die Möglichkeiten, im Internet Privatkredite zu scheinbar günstigen Konditionen zu finden. Als Kunde, der seine Finanzen wenig im Griff hat, läuft man leicht Gefahr, Schulden anzuhäufen.

…führt zu Geldproblemen und Schulden

Wenn man bereits Geldprobleme hat und seine Schulden nicht zurückzahlen oder die vereinbarten Raten nicht begleichen kann, werden die Probleme oft schnell grösser. Häufig wachsen die Schulden aufgrund von Verzugszinsen und Mahngebühren immer weiter an. Gläubiger haben verständlicherweise nicht ewig Geduld, auf die Rückzahlung ihrer Forderungen und Ansprüche. Reagieren Kunden nicht auf Mahnungen, werden oft Inkasso-Firmen beauftragt. Deren Aufgabe ist es, die offenen Forderungen von den Schuldnern einzufordern.

Schuldenberatung bevor eine Betreibung eingeleitet wird

Werden die Schulden des Schuldners – egal ob diese vom Händler oder vom Inkassounternehmen eingefordert werden – nicht beglichen, kann im nächsten Schritt eine Betreibung eingeleitet werden.

Es gibt in der Schweiz zahlreiche gemeinnützige Beratungsstellen, die eine Schuldenberatung anbieten. Hier erhält man als Betroffener Tipps bei Geldproblemen und lernt, kompetent mit Geld umzugehen. Die Schuldenberatungsstellen bieten Hilfe bei laufenden Betreibungsverfahren oder Pfändungen und liefern Informationen zu Verlustscheinen, Inkasso und zur Schuldensanierung.

Weiterführende Tipps und Quellenangaben:

Gartenideen für kleine Gärten

Kleine Gärten werden häufig in Steinwüsten verwandelt

(Jasmin Taher) Auch in der Schweiz sind immer mehr Steingärten zu sehen. Sie sind zweifelsohne hübsch anzuschauen und äusserst praktisch: Man muss nicht mähen und nicht giessen. Immer häufiger sieht man Steingärten in den Vorgärten und Hinterhöfen im Quartier. Und jedes Mal mache ich mir Sorgen.

Die geschotterten Gärten sind ökologisch gesehen tote Flächen. Anstatt dynamischer Grünflächen, die Pflanzen und Tieren eine Heimat bieten, werden Schottergärten angelegt. Hier können Insekten und Kleinsäuger weder Schutz noch Nahrung finden. Die Steingärten haben einen relativ geringen Pflegeaufwand. Teilweise werden Disteln und Löwenzahn, die zwischen den Steinen wachsen, nicht mit der Hand gepflegt. Stattdessen werden häufig Pestizide und Herbizide eingesetzt, um das Unkraut zu bekämpfen.

Ausserdem haben diese Steinwüsten einen negativen Einfluss auf das Mikroklima in ihrer Umgebung. Sie führen dazu, dass sich ihre Umgebung aufheizt.

Durch das Abdecken des Bodens mit Unkrautfolie und Unkrautvlies wird zudem der Boden nahezu versiegelt, Wasser kann schlecht abfliessen. Die Bodenfauna im Untergrund geht zugrunde und die Qualität des Bodens leidet.

Gartenideen für kleine Gärten - Ambiente ist möglich

Schon auf kleinem Raum kann ein natürlich Garten angelegt werden.

Lieber grüne statt graue Gärten

Anstatt graue Steingärten zu gestalten, sollten lieber lebendige gleich grüne Gärten angelegt werden. Bei der Auswahl der Pflanzen sollte man statt auf ausgefallene Pflanzenarten besser auf heimische Arten setzen.

Denn unsere endemischen Nützlinge sind auf die hiesigen Nahrungspflanzen spezialisiert.

Indem man Tieren mehr Futter bietet, steigert man deren Zahl sowie die Artenvielfalt. So kann man die Biodiversität selbst auf kleinen Flächen erhöhen. Ausserdem haben die mit Steinen und Kies monoton gestalteten Schottergärten einen geringeren Erholungswert für den Gartenbesucher. Denn auch das Erleben des Pflanzenwachstums und der Jahreszeiten – erste Blumen, Blattaustrieb, Blütezeit, Ausbilden von Früchten und Beeren, Herbstlaub, Winterruhe – geht im gleichförmigen Grau in Grau verloren.

Gärten mit Pflanzenvielfalt ziehen auch Tiere an.

Gärten mit Pflanzenvielfalt ziehen auch Tiere an.

Gestaltungsideen für kleine Gärten

Wenn man die richtigen Pflanzen auswählt, so kann man selbst auf kleinen Flächen einen wunderschönen, lebendigen Garten gestalten. Pflanzen Sie ein paar kleine Büsche oder Hecken, in denen Tiere Schutz und Nahrung finden. Legen Sie in einer Ecke einen Ast-, Reisig- oder Laubhaufen an, der Unterschlupf bietet. Stapeln Sie Brennholz im Garten zu einem Holzstapel. Das Holz können Sie im Winter zum Heizen verwenden – es sei denn, es befindet sich bereits ein Igelnest zwischen den Scheiten. Auch Blumen, Stauden und Sträucher bieten Nektar und Nahrung für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge.

Und viele heimische Kräuter, wie Majoran, Zitronenmelisse und Borretsch, sind nicht nur als Heilpflanzen und Küchengewürze beliebt, sondern eigenen sich auch Futter- und Nektarpflanze für Insekten.

Umgestaltung von Steingarten in Naturgarten

Zu guter Letzt noch eine gute Nachricht: Es ist möglich, trostlose Steingärten wieder zurück in blühende, lebendige Naturgärten zu verwandeln.

Quelle:

 

Ein Naturgarten kann helfen

Tier- und Pflanzenwelt akut bedroht

Klimawandel, Insektizide, Verkehr, Umweltverschmutzung, eingeschleppte Tier- und Pflanzenarten, Zerstörung natürlicher Lebensräume, Krankheiten, Schädlinge… Die Liste der Faktoren, die unsere Tier- und Pflanzenwelt in der Schweiz bedrohen, ist lang. Es ist höchste Zeit, Massnahmen gegen das Artensterben zu ergreifen. Damit können wir direkt im heimischen Garten anfangen.

Schutz der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt

Gemäss Artikel 1 des Schweizer Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz (NHG), hat dieses Gesetz unter anderem den Zweck «die einheimische Tier- und Pflanzenwelt sowie ihre biologische Vielfalt und ihren natürlichen Lebensraum zu schützen» sowie «die Erhaltung der biologischen Vielfalt und die nachhaltige Nutzung ihrer Bestandteile durch die ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus der Nutzung der genetischen Ressourcen ergebenden Vorteile zu fördern».

Naturgarten als schützendes Refugium

In einem Naturgarten finden bedrohte Tier- und Pflanzenarten ein schützendes Refugium. Da im Naturgarten auf den Einsatz von Insektiziden, Herbiziden und Pestiziden verzichtet wird, können Insekten, Amphibien, kleine Säugetiere und Vögel Schutz und Heimat finden. Auch Pflanzenarten, deren natürlicher Lebensraum durch intensive Landwirtschaft oder den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verdrängt wurden, können im Naturgarten ungestört wachsen.

Zusammenspiel von heimischen Pflanzen- und Tierarten

Aus dem Biologieunterricht wissen Sie sicherlich noch, dass Tiere und Pflanzen oft ganz speziell aufeinander angepasst sind. Ein Beispiel für dieses enge Zusammenspiel sind die Darwin-Finken, auch Galapagosfinken genannt. Deren Schnabelform hat sich im Laufe der Evolution an die unterschiedlichen Nahrungsquellen adaptiert. Eine ähnliche Entwicklung gibt es auch bei unseren heimischen Schmetterlingen, Wildbienen und Hummeln sowie bei anderen Bestäubern. Deren Rüssel sind für besondere Blütenformen optimiert und sie haben sich auf bestimmte Bäume, Pflanzen und Blumen spezialisiert, deren Nektar sie sammeln und deren Blüten sie gleichzeitig bestäuben. Häufig sind unsere Bienen oligolektisch, das heisst, sie sind bezüglich der Bestäubung und des Pollensammelns auf eine einzige Pflanzenfamilie oder Pflanzengattung spezialisiert. Die Insekten und Pflanzen haben eine enge Beziehung und hängen voneinander ab. Gibt es weniger Bienen in einem Lebensraum, geht auch der Bestand an Pflanzen zurück und vice versa.

Natur passt sich an, braucht aber Lebensraum

Lebensraum im Naturgarten schaffen

In einem Naturgarten kann man Lebensraum speziell für unsere einheimischen Pflanzen und Gewächsen schaffen. Damit das optimal gelingt, sollte man sich gut mit der einheimischen Tier- und vor allem mit der Pflanzenwelt auskennen. So kann man mit verschiedenen heimischen Doldenblütlern, Korbblütlern, Kreuzblütlern, Lippenblütlern, Schmetterlingsblütlern und Glockenblumengewächsen zahlreiche Nützlinge und Bestäuber in den Garten locken. Bei der Planung eines Naturgartens und der Wahl der optimalen Gräser, Blumen, Stauden, Büsche und Bäume kann ein erfahrener Gärtner helfen.

Quellen und Links:

  • Wildbee.ch: Wildbienen in der Schweiz, Rechtliche Situation
  • GGZ-Gartenbau.ch: Bioterra Fachbetrieb Naturgarten
  • Admin.ch: Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz
  • Wikipedia: Darwinfinken
  • Specktrum.de: Wie die Darwinfinken zu ihren unterschiedlichen Schnabelformen kamen

Landwirtschaft gestern: Buchhaltung in der Gemüsekiste

Die Schweiz zählte im Jahr 2017 insgesamt 51 620 Landwirtschaftsbetriebe, die totale landwirtschaftliche Nutzfläche 1,05 Mio. Hektaren. Die Zahl der Beschäftigten in der Landwirtschaft betrug 153 864 (Quelle BfS).

Manchmal vergessen wir Aussenstehenden, dass unsere Landwirtschaft genau so professionell betrieben werden muss, wie Firmen. Dazu gehört auch eine professionelle Buchhaltung. Doch wie war es früher? Von der Nostalgie zur Pflicht. Ein Blog von Jasmin Taher.

Buchhaltung - auch für Kräuter? Ja!

Buchhaltung in der Gemüsekiste

Mein Onkel hatte eine Gärtnerei, in der er Kräuter angebaut hat. Ich erinnere mich, wie in meiner Kindheit unzählige Quittungsblöcke und handgeschriebene Lieferscheine im Wohnzimmer lagen. Geordnet wurden die Buchhaltungsunterlagen in stapelbaren Gemüsekisten. Wahrscheinlich wurden diese Kisten dann zu einem Buchhalter oder Steuerberater transportiert, der das ganze in eine – für das Finanzamt – akzeptable Form brachte. Der Geldfluss lief überwiegend bar ab. Die Kunden auf dem Grossmarkt kauften Schnittlauch, Petersilie, Dill und Suppengrün und bezahlten die erhaltene Ware direkt. Dafür stellte mein Onkel vor Ort eine handgeschriebene Quittung oder Rechnung aus. Manchmal riefen Grosskunden abends an, um Kräuter zu bestellen. Dann schrieb mein Onkel einen Lieferschein. Am nächsten Morgen bzw. eigentlich noch in der Nacht lieferte er die bestellte Ware ab und fuhr mit seinem Transporter an seinen Stellplatz auf dem Grossmarkt, von dem aus er die «Laufkundschaft», Gärtner oder Lebensmittelhändler, bediente. Sein «Büro» lag dann auf der Ladefläche: eine Kiste mit einem Quittungsblock, Lieferscheinen, Kugelschreibern und kleinen, grünen Gummiringen. Und sein «Konto» war ein riesengrosser, schwarzer Geldbeutel, den er bei sich trug.

Arbeit in Gärtnerei oder der Landwirtschaft geht nie aus

Nach dem Grossmarkt fuhr mein Onkel noch einige Kunden an, bevor er sich auf den Heimweg in den eigenen Betrieb machte. Dort wartete ein Haufen Arbeit auf ihn. Je nach Jahreszeit war er mit Acker vorbereiten, pflügen, eggen, säen, Kräuter schneiden, Heizung vom Gewächshaus oder Kühlung vom Kühlhaus reparieren, Kräuter büscheln, Rasen mähen, Unkraut bekämpfen, Bäume schneiden beschäftigt. Nach dem Mittagessen legte er sich zu einem kurzen Mittagsschlaf hin. Danach arbeitete er bis abends weiter. Langeweile kam in der Gärtnerei meines Onkels nie auf. Auch mir war dort als Kind und Jugendliche, wenn ich meine Ferien dort verbringen durfte, niemals langweilig. Es gab immer etwas zu tun.

Bei der Herstellung pflanzlicher oder tierischer Erzeugnisse – im Haupt- oder Nebenerwerb – ist man stets gefordert. Pflanzen und Tiere brauchen ständige Pflege und geben den Rhythmus der Arbeit vor. Für andere Aufgaben darüber hinaus bleibt nur wenig Zeit.

Buchhaltungsprogramm für landwirtschaftliche Betriebe

Heutzutage sind die gesetzlichen Vorgaben gestiegen. Abrechnungen, Inventuren, Jahresabschlüsse müssen durchgeführt und ordnungsgemäss erfasst und archiviert werden. Der Zahlungsverkehr läuft inzwischen überwiegend bargeldlos. So brauchen Gärtner oder Landwirte einen Computer mit einem Buchhaltungsprogramm. In verschiedenen Branchen werden unterschiedliche Anforderungen an eine solche Buchhaltungssoftware gestellt. Es empfiehlt sich deshalb, eine spezielle Software einzusetzen, die nicht nur hilft, die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten, sondern auch die Erfordernisse des entsprechenden Wirtschaftszweigs zu erfüllen. Ausserdem sollte das Programm – im Fall von landwirtschaftlichen Betrieben – einfach und schnell zu bedienen sein, denn die Zeit, die neben der täglichen Arbeit auf dem Bauernhof oder in der Gärtnerei, übrig bleibt, ist knapp bemessen.

Würde mein Onkel noch leben, dann würde er wahrscheinlich auch heute noch seine Buchhaltung in einer moderneren Form – mit Laptop, Drucker und zahllosen Rechnungen und Lieferscheinen – in Gemüsekisten im Wohnzimmer stapeln.

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Pinus-Buchhaltungssoftware für Landwirtschaft

 

Rapid Prototyping für Dummies

Rapid Prototyping für Dummies

Die Schweiz ist bekannt für Ihre Industrie und Ihre Präzision. Doch wissen wir, was oft für eine Arbeit hinter dieser Präzision steckt? Hier ein Beispiel zum Thema Rapid Prototyping.

Was ist Rapid Prototyping?

Rapid Prototyping bedeutet übersetzt schneller Prototypenbau.

Rapid Prototyping ist also die schnelle Herstellung von Musterbauteilen bzw. von sogenannten Prototypen. Die Entwicklung neuer Produkte ist ein zeitintensiver Prozess. In unserer schnelllebigen Gesellschaft ist es wichtig, Entwicklungs- und Produktionsprozesse zu optimieren und neue Produkte zügig auf den Markt zu bringen. Durch die Entwicklung moderner Verfahren und dank neuer technischer Möglichkeiten können Bauteile und Muster, aber auch Werkstücke und Werkzeuge, die digital auf dem Computer entwickelt und designt wurden, als dreidimensionale Volumenkörper rasch umgesetzt und produziert werden. In der sogenannten additiven Fertigung können auf 3D-Druckern die Objekte im FDM-, SLM- oder EBM-Verfahren beispielsweise aus Metall, Keramik, Kunstharzen oder Kunststoffen hergestellt werden.

Wofür braucht es Rapid Prototyping?

Unter anderem für die Entwicklung neuer Produkte, für den Bau von Anschauungsmodellen oder für die Kontrolle des Designs.

Für Praxis-, Anwendungs- und Anforderungstest von Neuentwicklungen ist es von Vorteil, schnell ein entsprechendes Bauteil, Probestück oder Muster zur Verfügung zu haben. Dabei werden die Prototypen in verschiedenen industriellen Bereichen, aber auch in der Forschung und Entwicklung eingesetzt. Industriell genutzt werden die Objekte, die im Rapid-Prototyping-Verfahren hergestellt wurden, beispielsweise im Werkzeug-, Maschinen-, Anlagen- oder Gerätebau. Auch im künstlerischen und im Designbereich, bei der Herstellung von Schmuck, Skulpturen, Unikaten oder anderen Kunstobjekten werden Methoden des Rapid Prototyping eingsetzt. Neben der schnelleren Umsetzung, im Vergleich zu den konventionellen Herstellungsmethoden des Modellbaus, bietet das Rapid Prototyping auch finanzielle und ökologische Vorteile.

Welche Verfahren werden fürs Rapid Prototyping eingesetzt?

Digitale 3D-Daten sind die Grundlage für die Produktion von Rapid-Prototyping-Musterteilen. Dazu wird entweder das Objekt im CAD-Verfahren am Computer konstruiert oder ein physisches Modell mit einem 3D-Scanner gescannt und digitalisiert.

Die digitalen Daten können dann mit Hilfe verschiedener Methoden aus unterschiedlichen Werkstoffen realisiert werden:

  • Elektronenstrahlschmelzen (EBM):
    Im EBM-Verfahren können Modelle aus Metall hergestellt werden.
  • Fused Deposition Modeling (FDM):
    Im FDM-Verfahren können beispielsweise Bauteile aus Polymeren, wie ABS oder PLA, umgesetzt werden.
  • Stereolithographie (SLA):
    Im SLA-Verfahren, dem ersten der generativen Verfahren, werden Prototypen beispielsweise aus Kunstharz hergestellt.
  • Selektives Laserschmelzen (SLM):
    Im SLS-Verfahren können Modelle aus Metall, Kunststoff oder Keramik kreiert werden.
  • Selektives Lasersintern (SLS):
    Im SLS-Verfahren können Prototypen aus thermoplastischen Kunststoffen, Metallen oder Keramik produziert werden.

Selbstverständlich können die Bauteile im Anschluss an die Herstellung noch weiter bearbeitet, entsprechend lackiert, metallisiert oder beschichtet werden.

Rapid Tooling und Rapid Manufacturing

Von Rapid Tooling spricht man, wenn Werkzeuge, die nur als Unikate oder in Kleinserie benötigt werden, mit den Verfahren des Rapid Prototyping hergestellt werden. Rapid Manufacturing bedeutet beispielsweise, dass Fertigteile schnell und flexibel in kleineren Stückzahlen mit Hilfe generativer Fertigungsverfahren produziert werden.

Quellenangaben:

Das Büro der Zukunft – und was anders wird. Vielleicht

Über das Büro der Zukunft wird derzeit viel diskutiert und geschrieben – auch in der Schweiz. Coworking-Space, Office-Share, Digitalisierung, Technologie – unsere Zukunft am Arbeitsplatz wird neu formiert. Eine Spurensuche.

Büroeinrichtungen der Zukunft

Es wird geplant

«Zukunftsräume schaffen! Neue Perspektiven für die Arbeit» lautete das Motto des Zukunftsforums des Fraunhofer IAO im Februar 2018 in Stuttgart.

«Arbeitswelten der Zukunft» unter dem Leitmotiv «Erleben. Erlernen. Gestalten» lautet das für 2018 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgerufene Wissenschaftsjahr. Dabei stehe der Mensch im Mittelpunkt der Entwicklung der Digitalisierung.

Büroräume würden sich in Zukunft hin zu kognitiven (wahrnehmen, erkennen, denken) Umgebungen entwickeln. Menschen erhalten immer mehr Hilfe durch intelligente Algorithmen. «Intelligente, digitale Assistenten können uns beim Organisieren unserer Arbeit unterstützen, sodass wir mehr Zeit für wichtige Aufgaben gewinnen.» wird Professor Dr. Wilhelm Bauer, IAO-Institutsleiter und Gastgeber der Veranstaltung, im Artikel zitiert. Dr. Johannes Beermann, Vorstandsmitglied für Personal und Recht der Deutschen Bundesbank, geht davon aus,

dass viele Mitarbeiter künftig keinen festen Arbeitsplatz mehr haben werden.

Weshalb die Bank unter anderem auf Flexibilität setze. «Unsere künftigen Gebäude müssen flexibel aufteilbar sein.»

Der im Juni 2017 fertiggestellte Neubau von Trivago Deutschland ist ein gutes Beispiel dafür, was Unternehmen mithilfe von Architektur und Innenarchitektur zugunsten ihrer Beschäftigten tun können. «Wir haben sogar eine Laufstrecke auf dem Dach unseres Düsseldorfer Gebäudes errichtet», berichtete Sabina Woller, Managerin Talents & Organisation (Quelle: menschundbuero.de).

Und wie sieht die Entwicklung des Büros der Zukunft in der Schweiz aus?

«Desk Sharing» ist bei den meisten Schweizer Unternehmen noch nicht Standard,

berichtet Billanz.ch im Artikel «Diese vier Trends prägen das Büro von morgen». Ein durchschnittlicher Büroangestellter hat immer noch einen eigenen Arbeitsplatz. Bei Grossunternehmen machen die geteilten Arbeitsplätze weniger als 30 Prozent aus. Doch man ist gewillt, dies auszubauen. Besonders wenn es mehr Arbeitsplätze braucht, wird statt ausgebaut oder Raum dazu gemietet, geteilt. Aus Gründen der Kostenoptimierung.

Google macht es anders. Der Internetkonzern sieht laut Bilanz-Artikel in seinen neuen Büros an der Zürcher Europaallee keine flexiblen Arbeitsplätze vor. «Wir finden es wichtig, dass die Mitarbeiter einen festen Platz haben» sagte Google-Manager Lucas Stolwijk gegenüber «Persönlich».

Fehler bei der Planung der Büroeinrichtung

Wie muss ein Büro eingerichtet sein, damit Open-Space-Offices nicht scheitern? Die Handelszeitung berichtet von fünf Todsünden, die es zu verhindern gilt («Die fünf Todsünden bei der Büroplanung»).

  1. Platzsparen im Fokus

Der Platz an und für sich ist nicht teurer und Mitarbeiter haben das Bedürfnis auf einen Rückzugsraum. Dort wo der Raum enger wird, wird nicht nur die Kommunikation gefördert, die Reibungsflächen werden ebenso grösser.

  1. Mitarbeiter nicht miteinbeziehen

Vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden, hat niemand gerne. Darum Mitarbeiter frühzeitig in einem gewissen Rahmen miteinbeziehen.

  1. Mangelnde technische Ausstattung

Wo der Raum kleiner wird und mehr Flexibilität (Arbeiten von zuhause aus) gefordert wird, braucht es die entsprechende Unterstützung durch eine einwandfreie technische Ausstattung, damit die anstehende Arbeit reibungslos erledigt werden kann.

  1. Keine Rückzugsmöglichkeiten

Nicht alle Mitarbeiter können in einem Büro arbeiten, in dem die Akustik sehr hoch ist. Es braucht trotz allem Räume, wo eine ungestörte Konzentration möglich ist.

  1. Störfaktoren nicht berücksichtigen

Auch Akustik muss geplant werden und zwar im Vorfeld. Das Sofa zum Entspannen gehört nicht in ein Open-Space Office. Mitten drin sein ist eine Herausforderung, die unnötig Kraft nimmt.

Fazit:

So sehr die Vorteile von Open-Space-Offices hervorgehoben werden, so genau muss die Büroeinrichtung im Vorfeld geplant werden. Nur Kosten reduzieren zu wollen, darf kein Grund sein, ein Open-Space-Office zu planen. Der vielgelobte soziale Austausch ist nicht jedermanns Sache.

Es geht um mehr. Um Personalführung, um Persönlichkeitsentwicklung, um die Sicherheit von Unternehmen und vieles mehr.

Mitarbeiter, die sich wohl fühlen, sind erwiesenermassen leistungsfähiger. Um genau ihre Zukunft geht es und damit auch um die Zukunft der Firmen, die sparen wollen …


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Büroeinrichtung Region Zürich, Schwyz und St. Gallen
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