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Produktion

Produktionsland Schweiz: Vorteile, die für sich sprechen

Welche Vorteile bietet die Produktion Schweiz den Abnehmern hochwertiger Industriekomponenten? Dass die Qualität hierzulande untadelig ist, bestreitet schon längst niemand mehr. Dennoch setzten in der Vergangenheit viele Endfertiger auf Lieferanten aus Fernost, die den einheimischen Markt mit Dumpingofferten überfluteten. Das Jahr 2020 zeigt nun endgültig die Grenzen dieser Strategie auf.

Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz: Produktion Schweiz vs. Produktion in Fernost

Die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig die Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz und generell in einem Land ist. Von der Pandemie sind Staaten wie Indien (ein traditioneller Zulieferer) extrem stark betroffen. In China, dem Kernland der Zuliefererindustrie, startete sogar die Pandemie. Ob es den Chinesen wirklich gelungen ist, die Ausbreitung der Infektion einzudämmen, wissen wir nicht: Den chinesischen Zahlen mag niemand trauen.

Das beweist, dass jede Produktion im fernen und noch so günstigen Ausland gewaltige Nachteile hat, die es genau zu überprüfen gilt.

Schauen wir uns am Beispiel der Spritzguss Hersteller an, welche Vorteil demgegenüber die Produktion Schweiz zu bieten hat.

Spritzguss-Hersteller Schweiz: Günstige und qualitativ gute Produktion möglich
Spritzguss-Hersteller Schweiz: Günstige und qualitativ gute Produktion möglich

Allgemeines zur Kommunikation, den Lieferzeiten und der Kultur eines Produktionsstandortes

In anderen Ländern herrschen stets andere Sitten, wie wir alle wissen. Damit nicht genug: Es gibt dort auch andere Verstehensweisen, eine andere Sprache, ein anderes Verständnis von Vertragstreue und vieles mehr. Selbst im deutschsprachigen Raum, dem sogenannten D.A.CH.-Gebiet, kann ein einfacher Begriff Missverständnisse verursachen, obgleich uns doch die Deutschen und die Österreicher kulturell sehr nahe sind. Doch einige Begrifflichkeiten verwenden wir unterschiedlich. Das fängt mit einfachsten Worten wie dem Weggli (Semmeli) an, das die Österreicher Semmel und die Deutschen Brötchen nennen.

Wenn wir noch weiter in die Ferne schweifen, können die Missverständnisse unendlich gross werden. Wir benötigen dann Fachkräfte, die beide Sprachen und Kulturen sehr genau kennen, um vermitteln zu können. Ohne diese Vermittlung könnten einige Verständnisprobleme enorm teure Folgen haben.

Wir dürfen nicht vergessen, dass industrielle Produzenten wie etwa die Spritzguss Hersteller sehr viele Fachbegriffe verwenden müssen.

Lieferzeiten

Was ausserhalb der Schweiz hergestellt wird, muss für die Lieferung zahlreiche Voraussetzungen erfüllen. Corona hat nun gezeigt, dass die Lieferketten durch eine Pandemie (aber auch durch Naturkastrophen, Kriege oder politische Wirren) abrupt unterbrochen werden können. Experten erwarten bis Ende 2020 einen noch stärkeren Wirtschaftseinbruch durch fehlende Lieferungen aus dem Ausland. Das betrifft alle industriellen Bereiche und damit selbstverständlich auch die Kunststoffhersteller.

Schnelligkeit und Kosten

Spritzguss Hersteller müssen schnell liefern können, denn die Produktion erfolgt vielfach just-in-time. Teile aus Spritzguss, die an sich günstig zu produzieren sind, legt sich kaum ein Endfertiger ins Lager. Es gibt hierfür keinen Grund (wie etwa Preisschwankungen, die in anderen Bereichen durchaus eine Rolle spielen). Wenn nun die günstigere Produktion bislang im Ausland erfolgte, hat das inzwischen nicht mehr zu unterschätzende Nachteile.

Die Schweizer Spritzguss Hersteller liefern auch Kleinmengen oft binnen 24 Stunden. Damit entfällt für den Abnehmer die Bindung von flüssigem Kapital.

Im Ausland hingegen müssen Sie in der Regel grössere Mengen bestellen. Die Lieferzeiten fallen deutlich länger aus, denn geliefert wird (zu vertretbaren Kosten) mit dem Schiff, das von Fernost bis zu den europäischen Häfen Monate brauchen kann. Wenn es einmal schnell gehen soll, wird die Lieferung mit dem Flugzeug sehr teurer. Das kann sich kein Betrieb leisten: Er würde die eigenen Kunden verärgern und schlimmstenfalls verlieren. Bei zu klärenden Problemen mit der Lieferung gibt es wieder die oben beschriebenen Verständigungsschwierigkeiten in der Kommunikation.

Spritzguss Hersteller aus der Schweiz: Qualität auf höchstem Niveau

Die Kunststoffhersteller aus der Schweiz können inzwischen auch mit niedrigen Kosten punkten. Das erreichen sie durch technologische Innovationen wie beispielsweise dem Prototyping mithilfe von 3D-Druck. Spritzguss und 3D-Druck werden heutzutage kombiniert. Im Ergebnis können die Kunststoffhersteller additiv gefertigte Werkzeuge innerhalb von wenigen Stunden produzieren und in spätestens einem Arbeitstag liefern.

Preisgünstig werden diese Erzeugnisse aus Spritzguss durch die reduzierten Initialkosten. Ein weiterer Vorteil ist die sehr kostengünstige Produktion von Kleinserien und von kleinen Bauteile unter 10 Gramm Gewicht. Dabei werden die gleichen Design- und Qualitätsrichtlinien wie beim klassischen Spritzguss eingehalten.

Lassen Sie sich überzeugen: Bestellen Sie Ihre Lieferung beim Kunststoffhersteller aus der Schweiz!

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Weiterführende Tipps im Web

Rapid Prototyping für Dummies

Rapid Prototyping für Dummies

Die Schweiz ist bekannt für Ihre Industrie und Ihre Präzision. Doch wissen wir, was oft für eine Arbeit hinter dieser Präzision steckt? Hier ein Beispiel zum Thema Rapid Prototyping.

Was ist Rapid Prototyping?

Rapid Prototyping bedeutet übersetzt schneller Prototypenbau.

Rapid Prototyping ist also die schnelle Herstellung von Musterbauteilen bzw. von sogenannten Prototypen. Die Entwicklung neuer Produkte ist ein zeitintensiver Prozess. In unserer schnelllebigen Gesellschaft ist es wichtig, Entwicklungs- und Produktionsprozesse zu optimieren und neue Produkte zügig auf den Markt zu bringen. Durch die Entwicklung moderner Verfahren und dank neuer technischer Möglichkeiten können Bauteile und Muster, aber auch Werkstücke und Werkzeuge, die digital auf dem Computer entwickelt und designt wurden, als dreidimensionale Volumenkörper rasch umgesetzt und produziert werden. In der sogenannten additiven Fertigung können auf 3D-Druckern die Objekte im FDM-, SLM- oder EBM-Verfahren beispielsweise aus Metall, Keramik, Kunstharzen oder Kunststoffen hergestellt werden.

Wofür braucht es Rapid Prototyping?

Unter anderem für die Entwicklung neuer Produkte, für den Bau von Anschauungsmodellen oder für die Kontrolle des Designs.

Für Praxis-, Anwendungs- und Anforderungstest von Neuentwicklungen ist es von Vorteil, schnell ein entsprechendes Bauteil, Probestück oder Muster zur Verfügung zu haben. Dabei werden die Prototypen in verschiedenen industriellen Bereichen, aber auch in der Forschung und Entwicklung eingesetzt. Industriell genutzt werden die Objekte, die im Rapid-Prototyping-Verfahren hergestellt wurden, beispielsweise im Werkzeug-, Maschinen-, Anlagen- oder Gerätebau. Auch im künstlerischen und im Designbereich, bei der Herstellung von Schmuck, Skulpturen, Unikaten oder anderen Kunstobjekten werden Methoden des Rapid Prototyping eingsetzt. Neben der schnelleren Umsetzung, im Vergleich zu den konventionellen Herstellungsmethoden des Modellbaus, bietet das Rapid Prototyping auch finanzielle und ökologische Vorteile.

Welche Verfahren werden fürs Rapid Prototyping eingesetzt?

Digitale 3D-Daten sind die Grundlage für die Produktion von Rapid-Prototyping-Musterteilen. Dazu wird entweder das Objekt im CAD-Verfahren am Computer konstruiert oder ein physisches Modell mit einem 3D-Scanner gescannt und digitalisiert.

Die digitalen Daten können dann mit Hilfe verschiedener Methoden aus unterschiedlichen Werkstoffen realisiert werden:

  • Elektronenstrahlschmelzen (EBM):
    Im EBM-Verfahren können Modelle aus Metall hergestellt werden.
  • Fused Deposition Modeling (FDM):
    Im FDM-Verfahren können beispielsweise Bauteile aus Polymeren, wie ABS oder PLA, umgesetzt werden.
  • Stereolithographie (SLA):
    Im SLA-Verfahren, dem ersten der generativen Verfahren, werden Prototypen beispielsweise aus Kunstharz hergestellt.
  • Selektives Laserschmelzen (SLM):
    Im SLS-Verfahren können Modelle aus Metall, Kunststoff oder Keramik kreiert werden.
  • Selektives Lasersintern (SLS):
    Im SLS-Verfahren können Prototypen aus thermoplastischen Kunststoffen, Metallen oder Keramik produziert werden.

Selbstverständlich können die Bauteile im Anschluss an die Herstellung noch weiter bearbeitet, entsprechend lackiert, metallisiert oder beschichtet werden.

Rapid Tooling und Rapid Manufacturing

Von Rapid Tooling spricht man, wenn Werkzeuge, die nur als Unikate oder in Kleinserie benötigt werden, mit den Verfahren des Rapid Prototyping hergestellt werden. Rapid Manufacturing bedeutet beispielsweise, dass Fertigteile schnell und flexibel in kleineren Stückzahlen mit Hilfe generativer Fertigungsverfahren produziert werden.

Quellenangaben: