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Bauen

Bauabnahme und wie man Baumängel verhindern kann

Ein Haus bauen – des Schweizers grosser Traum

Laut Baumangel.ch müssen jährlich 1.6 Mrd. Franken, somit 8% der Bauinvestitionen im Hochbau von 21 Mrd. CHF, für die Mängelbehebung an Schweizer Immobilien eingesetzt werden. Vieles davon müsste nicht sein.

Es gibt Ereignisse, denen müssen wir so oder so mehr Zeit, mehr Interesse und mehr Geld zuwenden. Der Hausbau ist so ein Projekt. Bauen muss gelernt sein. Ohne Wissen kann einiges krumm laufen und einen sehr teuer zu stehen kommen.

Was macht ein Haus so speziell?

Wir reden viel übers Wetter. Am liebsten haben wir Sonnenschein. Sobald Regen, Wind oder Schnee angekündigt wird, bedeutet dies für uns Mehraufwand. Das ist beim Hausbau nicht anders. Wasser, anders gesagt, die äusseren Einflüsse, können zu teuren Schäden führen.

Die häufigsten Bauschäden

Wasser, bzw. Feuchtigkeit, kommt überall hinein. Sei das im Keller, im Dach, an der Fassade oder in der Wohnung. Bei andauernd starkem Regen darf man sich nicht wundern, wenn sich plötzlich in der Deckenlampe des Dachgeschosses Wasser befindet… Warum kommt es zu diesen Bauschäden? Da sind zum einen die Qualität und zum anderen die Anwendung der Baumaterialien. Was nicht korrekt angewendet wird, ist schneller abgenutzt oder kann nicht die volle Leistung erbringen. Ein Neubau braucht Zeit zum Austrocken. Geschieht dies nicht korrekt, kann es zu Rissen im Mauerwerk kommen. Man muss sich bewusst sein, dass ein Haus nicht nur von einer Firma gebaut wird. Oft können bis zu 40 Firmen zum Einsatz kommen, die der Bauleiter koordinieren muss. Klappt etwas nicht, kommt es zu verspäteten Materiallieferungen oder anderen Pannen und die Koordination der Arbeiten gerät durcheinander, wobei dann vielleicht unglückliche Kompromisse eingegangen werden.

Mit Planung Gefahren reduzieren

Vielem lässt sich mit einfachen Mitteln vorbeugen. Zum Beispiel kann mit einer Baustellen-Webcam ein digitales Baudokument erstellt werden, das bei Baumängeln zu einem wertvollen Beweismittel werden kann. Oder mit der Einfachheit eines Baus. Grundsätzlich gilt das gleiche im Bau wie bei einer Webseite: «Customizing» (Ausbau eines Serienproduktes an spezielle Kundenwünsche) führen zu grösseren Gefahren. Man darf nie vergessen, dass auch beim Bauwesen immer mehr in weniger Zeit geleistet werden muss. Wenn die Kosten zu sehr gedrückt werden, hat dies in der Regel nicht die besten Konsequenzen.

Bauabnahme als letzte Möglichkeit, Qualität einzufordern

Ist die Bauabnahme gemacht, werden nur die protokollierten Schäden instand gesetzt. Wem das Wissen fehlt, kann Hilfe beim Bauberater holen. Die Bauabnahme durch den Profi macht sich nicht nur bei der Fertigstellung bezahlbar. Man kann alle Fragen und offenen Arbeiten in eine Hand legen und von der langjährigen Kompetenz des Bauberaters profitieren.

Zu den Themen Bauen, Baumangel oder Bauberatung finden Sie auf den folgenden Seiten mehr Infos.

Bautätigkeit in der Schweiz – komplexe Arbeiten unter Druck sicherstellen

In der Schweiz wird fleissig gebaut. Zum NZZ Artikel «Bautätigkeit in der Schweiz – Der Quadratmeter-Mytos» schreibt Gian-Luca Lardi, Präsident vom Schweizerischen Baumeisterverband SBV in einem Gastkommentar: «Zusammen machen neue Häuser und Strassen etwa einen Viertelquadratmeter je Sekunde aus, welcher überbaut wird.»

Im zitierten Kommentar und Artikel geht es darum, wie viel Land in der Schweiz verbaut wird. Nichts desto trotz leben wir in einer Zeit, in der immer weniger Land für immer mehr Menschen zur Verfügung steht. Wenn Raum am Boden eng wird, braucht es Alternativen. Lardi beschreibt es treffend: «Die Schweizerinnen und Schweizer haben ihre Hausaufgaben gemacht und verdichten endlich ihre Städte.»

Bautätigkeit muss zum Beispiel mit einer Baustellen-Webcam überwacht werden.
Bauen: Der Raum wird enger.

Bauen: Qualität unter Druck auf einen fixen Termin

Bauen bedeutet, eine Tätigkeit an einem Objekt mit komplexen Zusammenhängen möglichst termingerecht fertig zu stellen – und das notabene zu einem günstigen Preis. Haben Sie sich schon einmal überlegt, wie viele Firmen an einem Einfamilienhaus oder an einer grösseren Überbauung beteiligt sind? Eine schwierige Frage, besonders bei Grossbauten. Einen Hinweis erhalten wir im Spiegel-Artikel zum Burj Chalifa in Dubai, dem höchsten Gebäude der Welt. Der Spiegel schreibt von mehr als 30 deutschen Firmen, die an diesem Bau beteiligt waren. Nimmt man alle Baufirmen zusammen, werden es wesentlich mehr als 30 gewesen sein. Eine extrem komplexe Angelegenheit also.. Das gilt auch für den Bau des Ein- oder Mehrfamilienhauses. Zu spät gelieferte Ware oder schlecht ausgeführte Arbeiten können umgehend zu Verzögerungen führen. Kontrolling ist gut – aber kann ein Bau rund um die Uhr überwacht werden?

Überwachen ja, aber wie

Oesch Architektur in Neerach schreibt in ihrem Webauftritt «Während der Bauzeit sind wir praktisch ausnahmslos mindestens einmal täglich auf der Baustelle präsent, um eine erstklassige Qualität sicherzustellen.» Täglich auf der Baustelle zu sein, gewährt eine hohe Garantie für Qualität in der Durchführung. Andere Baufirmen setzen auf eine Baustellen-Webcam, die ein Baudokument, bzw. eine Art Bauprotokoll erstellt. Diese Webcam ermöglicht eine laufende Überwachung der Bauarbeiten. So kann der Bau zum Beispiel im Büro via Internet beobachtet werden. Genaue Infos dazu findet man auf Baustellen-Webcam.ch.

Die Baubranche in der Schweiz ist nur eine von vielen Branchen, die sich mit stetigen Veränderungen auseinandersetzen müssen. Das geht vermutlich nicht, ohne dass man neue Ausgangslagen bewusst als Chancen sieht und sich stetig weiterentwickelt.