Regionale KMU: Warum die Möbel von nebenan die besseren sind.

Wir durchforsten das Internet nach dem günstigsten Angebot und die Hallen von Ikea nach dem besten schwedischen Schnäppchen… und merken langsam aber sicher, dass es auch noch etwas anderes gibt. Ein Plädoyer für das Kleine und Persönliche beim Möbelkauf.

Kamprad hat’s erfunden!

Vor Kurzem starb der legendäre Ikea-Gründer Ingvar Kamprad als einer der reichsten Männer der Geschichte. Sein Vermögen machte er mit einem einfachen und genialen Konzept: Schicke und modisch-trendige skandinavische Möbel für einen sehr erschwinglichen Preis. Produzieren liess man in Osteuropa, aus den Lagerhallen holen und zusammenbauen muss man sich die Dinger selbst. Das geniale Konzept zieht seit Jahrzehnten. Einziger Nachteil: Unsere Wohnzimmer beginnen alle gleich auszusehen. Die Lampe aus Papier, den blau-grauen Sessel, das weisse Regal – alles schon einmal irgendwo gesehen. Sogar Bilder kann man sich im nordischen Billigmöbelhaus besorgen, und so werden die Wohnstuben in Mitteleuropa einander immer ähnlicher.

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In der Masse günstiger. Aber hält es auch länger und ist die Wohnung oder das Büro den so auch persönlich?

Das Persönliche geht verloren

Ikea war vielleicht das erste, es ist aber längst nicht mehr das einzige Möbelhaus mit der Billigstrategie. Viele Menschen kaufen ihre Möbel im Internet und lassen sie liefern. Da kann man sich bequem vom Sofa aus umschauen, durch’s Sortiment klicken und mit paypal bezahlen. Dass mit der zunehmenden Globalisierung mehr verloren geht, als uns lieb ist, beginnen gerade viele Menschen zu merken. Die Angebote im Internet und bei Grossmärkten sind zwar preislich attraktiv und auch sonst ganz praktisch, aber die persönliche Note geht verloren. Man ist als Käufer nichts mehr als eine anonyme Nummer. Es gibt keine Beratung, keine Geschichten, keine Beziehungen.

Regional statt global, Qualität statt Quantität

Weshalb also nicht mal wieder beim regionalen KMU vorbei gehen, wo man die Leute kennt und die Geschichten hinter den Produkten mitbekommt? Warum nicht aussteigen aus dem absurden Wettbewerb des Preisdrucks und der globalen Konkurrenz und stattdessen auf klein und persönlich setzen?

Klar, kosten wird es vermutlich mehr. Zunächst. Aber ein Holztisch vom lokalen Schreiner hält Jahrzehnte – ein Versprechen, das Ikea nicht einlösen kann. Beim KMU ist man keine Nummer, sondern ein persönlicher Kontakt. Anstatt die ganze Welt online auf die günstigsten Angebote abzuklopfen, wäre doch ein Gang über die Strasse zum Geschäft gegenüber eine wohltuende Alternative. Regional statt global, Qualität statt Quantität, persönlicher Kontakt statt anonyme Websites – das ist sinnvoll und zukunftsträchtig.

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