Kompetentes Fachpersonal – der Motor der Schweizer Wirtschaft. Ein Konzern steht und fällt mit seinen Mitarbeitern. Ganz genau, nicht umsonst gilt der Mensch als die wichtigste Ressource des Unternehmens – als innerer Erfolgsmotor. Mit seiner Stimme, seinem Gesicht und seinem Auftreten schenkt er dem Unternehmen einen persönlichen Fingerabdruck. So geht es im Arbeitsalltag nicht etwa um die leistungsfähigsten Maschinen oder den attraktivsten Standort im Herzen von Zürich. Nein, es geht um engagierte Mitarbeiter, die den Konzern mit kreativen Einfällen bereichern.

Wo findet man dieses kostbare Gut? Wie wird die Kandidatensuche endlich zum Erfolg? Was hat die externe Personalauswahl, was die interne Personalauswahl nicht hat? Und wie kann ein externer Personaldienstleister helfen? Fassen wir das Einmaleins einer gelungenen Mitarbeiterbeschaffung zusammen.

Externe Personalbeschaffung durch Personalrecruiting

Wie kann eine externe Personalbeschaffung helfen?

Gut aufgestellt – auch in Krisensituationen

Viele Firmen strotzen nur so vor Selbstvertrauen: Krisen kennen wir nicht. Doch dann kommt Corona. Das Virus trifft die Schweizer Wirtschaft mit voller Wucht. Allein von Januar 2021 bis Mai 2021 melden rund 1.634 Schweizer Betriebe Insolvenz an.

Einige Firmen aber lassen sich von der Pandemie nicht in die Knie zwingen. Im Gegenteil: Sie ziehen Gewinn aus der Krise. Ein Vorzeigebeispiel ist Thermoplan. Der Luzerner Kaffeemaschinenhersteller schliesst sich mit Starbucks zusammen, um gemeinsam Beatmungsgeräte für überlastete Kliniken zu produzieren.

Und genau diese Kreativität, dieses Ums-Eck-Denken, hat Thermoplan gestärkt durch die Krise getragen.

Nicht aber die Maschinen haben sich die rettende Idee aus dem Ärmel geschüttelt. Es waren die Mitarbeiter. Eine clevere und flexible Belegschaft mit Sinn für Kreativität hat den Kaffeemaschinenproduzenten vom Verlier zum Gewinner der Coronapandemie gemacht.

Schon Winston Churchill hat das Potenzial der Krise erkannt: Never let a good crisis go to waste. Sprich: Krisen bringen uns zum Umdenken. Sobald wir unseren Status quo verlassen, tut sich ein fruchtbarer Nährboden für frische Ideen auf. Denn gerade in Krisenzeiten wird der Mensch kreativ.

Läuft alles nach Plan, verharrt er in alten Mustern. Das ist bequem, das ist gewohnt. Unser Gehirn ist schliesslich ein Gewohnheitstier. Das behauptet zumindest die Neurobiologie. Am liebsten denkt das Gehirn in gewohnten Bahnen. Das spart Energie.

Doch was, wenn diese gewohnten alten Bahnen plötzlich nicht mehr funktionieren? Spätestens jetzt muss es aus seiner Comfort Zone ausbrechen. Um zu überleben, ist ein Out-of-Box-Denken angesagt. Das ist zwar anfangs anstrengend und unangenehm, aber es lohnt sich.

So bestätigt sich ein für alle Mal: Nicht die Maschinen, die Menschen sind der Motor des Unternehmens. Nur sie können Betriebe krisenfest machen.

Denn Maschinenkraft und fachliches Know-how allein reichen längst nicht aus. Auch Anpassungsfähigkeit und Originalität sind gefragt.

Mit der externen Personalbeschaffung Betriebsblindheit verhindern, geeignete Fachkräfte finden

Mit der externen Personalbeschaffung Betriebsblindheit verhindern, geeignete Fachkräfte finden

Personalbeschaffung extern – auf Wiedersehen Betriebsblindheit

Wer eine freie Stelle neu besetzen will, hat zwei Möglichkeiten:

  • die Personalbeschaffung intern
  • die Personalbeschaffung extern

Die interne Personalbeschaffung

Bei der internen Personalbeschaffung greift der Konzern auf die eigenen Reihen zurück. Mithilfe der internen Kommunikationskanäle schreibt er die Stelle für die Belegschaft aus – sei es per Rundmail, Mitarbeiter-Newsletter, im Intranet oder als klassischen Aushang am Schwarzen Brett. Werden Auszubildende übernommen oder befristete in unbefristete Stellen umgewandelt, ist ebenfalls von interner Personalbeschaffung die Rede.

Doch was sind die Vor- und Nachteile der internen Personalsuche?

Die Vorteile:

  • geringe Kosten
  • geringer Zeitaufwand

Die Nachteile:

  • Neid und Rivalitäten unter den Mitarbeitern
  • drohende Betriebsblindheit oder Vetternwirtschaft
  • kein frischer Wind
  • alte Stelle muss gegebenenfalls neu besetzt werden

Vorteile Personalbeschaffung extern

Bei der externen Personalbeschaffung findet die Kandidatensuche ausserhalb der eigenen Reihen statt. Anders ausgedrückt: Komplett neue Mitarbeiter sollen die Belegschaft ergänzen.

Hierfür nutzt die Personalabteilung hauptsächlich Stellenausschreibungen in Online- und Printmedien. Werden die Stellen auf der Unternehmenswebsite oder den eigenen Social Media-Kanälen verbreitet, gilt dies ebenfalls als externe Kandidatensuche. Häufig erfolgt bei der externen Suche auch eine Zusammenarbeit mit Headhuntern, Personalberatern und Zeitarbeitsfirmen. Karrieremessen und Recruiting Days gehören genauso zum Repertoire.

Vorteile externe Personalbeschaffung:

  • grosses Angebot an Bewerbern
  • hohe Trefferquote: Bewerber nach Anforderungsprofil
  • frischer Wind für die eigenen Reihen
  • beugt Betriebsblindheit und Vetternwirtschaft vor

Nachteile:

  • Risiko von Fehlbesetzungen
  • höherer Kostenfaktor
  • höherer Einarbeitungsaufwand für neue Mitarbeiter
Die Vorteile des externen Personalrecruitings überwiegen

Die Vorteile des externen Personalrecruitings überwiegen

Im ersten Moment mag die externe Kandidatensuche zwar mehr Zeit und Aufwand in Anspruch nehmen, im zweiten Moment aber zahlt sich die Mühe definitiv aus. Die Vorteile externe Personalbeschaffung überwiegen – insbesondere mit einem erfahrenen Personaldienstleister an der Seite. Einfach und schnell ermitteln die Recruiting-Profis kompetente Fachkräfte für das eigene Unternehmen und entlasten so nachweislich die Personalabteilung. Fassen wir zusammen:

  • objektive, entspannte Personalsuche: Eine überlastete Personalabteilung aus den eigenen Reihen trifft im Eifer des Gefechts häufig Fehlentscheidungen. Schnell sind falsche Mitarbeitende eingestellt.
  • Nicht selten muss dieselbe Stelle wegen falscher Mitarbeiterentscheidungen zwei- oder dreimal neu besetzt werden. Und je mehr Neubesetzungen es gibt, desto höher die Kosten und der Zeitaufwand.
  • die grossen Vorteile externe Personalbeschaffung: Mit Erfahrung, Empathie und Expertise übernimmt der wertvolle Sparringpartner die Kandidatensuche.
  • so lange wie gebraucht: Externe Personaldienstleister bringen sich mittel- bis langfristig ins Unternehmen ein. Wie lange und oft sie genau zum Einsatz kommen, entscheidet der Konzern.
  • objektiver Blick: Es ist ein offenes Geheimnis: Mitarbeiter aus den eigenen Reihen neigen zu Betriebsblindheit. Schnell verlieren sie das Gefühl für die Stärken und Schwächen eines Konzerns – insbesondere für die Schwächen. So trübt sich der objektive Blick auf das Unternehmen. Sie können sich nicht mehr vollständig in den Bewerber hineinversetzen. Und genau hier kommen externe Personaldienstleister ins Spiel. Als unabhängige Partner kennen sie keine Betriebsblindheit. Mit objektivem Blick steuern sie die Kandidatensuche und beugen Fehlentscheidungen vor.
  • Vetternwirtschaft ist für externe Personaldienstleister ein Fremdwort. Ihre Mission: den besten Kandidaten finden. Bei der internen Personalsuche ist das oft anders. Nicht selten werden offene Stellen aus Rücksichtnahme, Gefälligkeit oder gar Schulgefühlen besetzt. So steht hier oft nicht die Qualifikation, sondern die persönliche Beziehung im Fokus. Und persönliche Beziehungen sind noch lange kein Garant für qualifizierte Mitarbeiter.

© Schweiz-Kantone.ch/ Jana Winter – 23.11.2021