Die Arbeitswelten der Zukunft – nicht mehr nur Chefsach. Corona stellt die Arbeitswelt auf den Kopf. Plötzlich heisst es fünfmal die Woche Home-Office, dreimal täglich Videokonferenzen, achtmal pro Monat virtuelle Kundenmeetings. Viele Arbeitgeber*innen nehmen die neue Flexibilität dankbar an. Weg mit den Einzelbüros, Konferenzräumen und Dienstreisen – wer braucht diese Kostenfallen in den Arbeitswelten der Zukunft noch? Selbst am Basisinventar wie PC, Schreibtisch, Beleuchtung und Bürostuhl wird oft kräftig gespart – ganz nach dem Motto «weniger ist mehr». Die Schweizer Arbeitswelt, ihre Entwicklung und die individuellen Bedürfnisse, hier im Fokus.

Ausbaden muss es der Arbeitnehmer*in. Denn nicht jeder ist ein Freund von radikalem Minimalismus. Eine aktuelle Studie liefert den Beweis. Rund zehn Prozent der Schweizer Teilnehmer*innen können sich nicht mit Heimarbeit anfreunden (netzwoche.ch). Und bei acht Prozent der Proband*innen war Home-Office noch nicht einmal umsetzbar. Am meisten Frust kommt bei der mangelhaften technologischen Umsetzung auf. Spart der Arbeitgeber*in an Kommunikation und Kollaboration, leidet die gesamte Produktivität. Das können ganze 54 Prozent der Schweizer Studienteilnehmer*innen bestätigen.

Umso wichtiger ist eine professionelle Unterstützung während des gesamten Struktur-Changemanagements. Nur mit einer hochwertigen Büroeinrichtung können die Arbeitswelten der Zukunft langfristig Gestalt annehmen. Doch wie genau sieht die moderne Büroplanung aus und welche Home Office Möbel dürfen darin nicht fehlen?

Moderne Arbeitswelten, Büroplanung und die Bedürfnisse der Menschen

Moderne Arbeitswelten, Büroplanung und die Bedürfnisse der Menschen

Verschiedene Bedürfnisse – ein Team

Die moderne Büroplanung stellt den Unternehmer*in vor eine organisatorische Herausforderung: Wie kann er sich erfolgreich am Markt positionieren, ohne sein Budget überzustrapazieren?

Einfacher gesagt als getan: Denn nicht selten stehen sich Erfolg und Kosteneffizienz im Weg. Der Grund: Unternehmer*innen, die ihren Konzern langfristig erfolgreich sehen wollen, brauchen produktive Mitarbeiter*innen. Doch diese Produktivität ist nicht selbstverständlich. Ganz im Gegenteil: Um die gewünschte Arbeitsleistung dauerhaft zu erbringen, brauchen Arbeitnehmer*innen das richtige Werkzeug. Sprich: Sie brauchen eine moderne und vollausgestattete Büroeinrichtung, die ihnen in jedem Arbeitsumfeld uneingeschränkt zur Verfügung steht – sei es im Home-Office, unterwegs auf Geschäftsreise oder im Office beim Teammeeting.

Nur welche Ansprüche muss diese moderne, vollausgestattete Büroeinrichtung eigentlich erfüllen?

Werfen wir einen Blick auf die Checkliste. So sehen die Arbeitswelten der Zukunft aus:

  • ein ruhiges Arbeitsambiente: Ob beim Rechnungen schreiben, Telefonieren oder Daten auswerten – am Arbeitsplatz brauchen wir unsere Ruhe. Denn mehr Ruhe bedeutet automatisch mehr Konzentration. Und je konzentrierter wir unseren Aufgaben nachgehen, desto effizienter erledigen wir sie auch. Nur kann nicht jeder Konzern mit gut abgeschirmten Einzelbüros dienen. Umso wichtiger sind hochwertige Schalltrennwände, die selbst in Grossraumbüros ein ruhiges und konzentriertes Arbeitsumfeld schaffen.
  • Bildschirm auf Augenhöhe: Ist der Bildschirm zu hoch oder zu niedrig positioniert, leiden Rücken-, Arm- und Nackenmuskulatur. Da kommen Bildschirmschwenkarme gerade recht. Mit wenigen Handgriffen verändern sie die Position des Bildschirms, sodass Augen, Hände und Rücken zuverlässig entlastet werden. Wer ein Notebook nutzt, tut sich mit einem verstellbaren Notebook-Ständer oder einer Docking-Station etwas Gutes.
  • grosser Bildschirm: Ein Mini-Monitor schadet Rücken und Augen. Umso wichtiger sind grosse und übersichtliche Bildschirme am Arbeitsplatz. Ideal sind 22 bis 24 Zoll. Zwei Monitore sind in der modernen Büroplanung ebenfalls gern gesehen.
  • flexible Home Office Möbel: Das A und O eines bequemen Arbeitsplatzes sind flexible Home Office Möbel. So dürfen höhenverstellbare Tische und Drehstühle oder Drehhocker auf keinen Fall im Interieur fehlen. Der Hauptgrund: Mit wenigen Handgriffen passen sie sich den körperlichen Proportionen an. Und je besser sie sich anschmiegen, desto wohler fühlen wir uns. Das ist sogar wissenschaftlich erwiesen. Eine aktuelle Studie (ergonomie-am-arbeitsplatz-24.de) des renommierten Karolinska Instituts in Stockholm bestätigt, dass sich ergonomische Bürostühle nachweislich auf das körperliche und seelische Wohlbefinden auswirken – insbesondere auf die Rückengesundheit.
  • Übersichtliche Ablagesysteme: Wohin nur mit den ganzen Akten? Am besten aufgehoben sind die sensiblen Daten in soliden Ablagesystemen – allen voran in Hängeheftern und Personalakten. Und damit sich diese am Ende nicht auf dem Schreibtisch stapeln, bieten sich Rollcontainer und Aktenschränke als clevere Stauraumlösungen an.
  • Gemütliche Sitzbereiche: Acht Stunden gebückt am Schreibtisch werden den Bedürfnissen der Mitarbeiter*innen nicht mehr gerecht. Der Körper braucht Entspannungsmöglichkeiten. Nur so bleibt er langfristig konzentriert und produktiv. Und wo könnte er sich besser entspannen als in gemütlichen Loungemöbeln? Angenehm weiche Sitzgelegenheiten mit stabilen Kopf- und Handstützen und grosszügigen Ablagemöglichkeiten schenken ihm einen wohltuenden Ortswechsel – sei es in der Mittagspause beim Lunch, bei einem wichtigen Kundentelefonat oder zur Recherche.
  • die richtige Lichtquelle: Bei konzentrierten Schreibtischaufgaben wie Schreiben, Recherchieren oder Daten verwalten empfiehlt sich eine Beleuchtung von mindestens 500 Lux. Fallen technische Zeichnungen per Hand an, braucht es sogar bis zu 750 Lux. Doch es geht noch heller: In der Werkstatt von Augenoptiker*innen zum Beispiel sind 1.500 Lux verlangt.
  • Pflanzen und Deko: Die Kleinigkeiten machen den Unterschied. Zimmerpflanzen, persönliche Bilder oder farbenfrohe Gemälde an den Bürowänden gehören zu den Arbeitswelten der Zukunft längst dazu.
Büroeinrichtung: Verschiedene Bedürfnisse - ein Team

Verschiedene Bedürfnisse – ein Team

Offene Kommunikation bei der Büroeinrichtung

Büroeinrichtung ist längst nicht mehr nur Chefsache. Im Gegenteil: Auch die Mitarbeiter*innen sollen ein Mitspracherecht bei der Gestaltung der Arbeitsplätze haben. Schliesslich verbringen sie hier einen Grossteil des Tages.

So ist Kommunikation im gesamten Changemanagement-Prozess unverzichtbar. Im Idealfall informiert der CEO, Abteilungsleiter oder Projektmanager seine Belegschaft regelmässig und umfassend über die geplanten Änderungen – sei es über neue Sitzkonzepte oder moderne Home Office Möbel.

Bestenfalls bezieht er die Mitarbeiter*innen sogar aktiv in die moderne Büroplanung mit ein. Zum Beispiel: Bevor die neue Büroausstattung in Planung geht, teilt der Einzelne seine individuellen Ansprüche, Wünsche und Bedürfnisse offen und ehrlich mit. Und diese Hilfsmittel sind dabei herzlich willkommen:

  • der klassische Fragebogen
  • Online-Befragungen
  • persönliche Feedback-Runden: Was ist gut? Was geht noch besser?

So gestalten Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen gemeinsam eine moderne Büroeinrichtung, die den ergonomischen und digitalen Ansprüchen der New Work gerecht wird – vom soliden Home-Office über den Arbeitsplatz im Büro bis hin zur Rückzugsmöglichkeit in Grossraumbüros.

Weiterführende Tipps im Web zum Thema Arbeitswelten, Büroeinrichtung

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© schweiz-kantone.ch/Jana Winter – 19.11.2021