Arealentwicklung als Chance für den Unternehmensstandort

Das Areal macht’s aus! Warum die Standortfrage immer wichtiger wird

Ob vielversprechendes, engagiertes Start-up oder bewährtes Familienunternehmen – ein inspirierendes Umfeld wird für Unternehmen zusehends wichtiger. Dies hat mit mehreren Faktoren zu tun, welche noch vor wenigen Jahrzehnten kaum eine Rolle gespielt haben: Inspiration, Nachhaltigkeit, Flexibilität und lokales Networking.

Standort als Eigenwerbung

Das Unternehmen von heute kommuniziert nach innen wie nach aussen nicht nur via Werbung und Onlineauftritt, sondern immer mehr auch mit seinem blossen Standort. Ein kreatives, zukunftsgerichtetes Umfeld beflügelt Mitarbeiter wie Kunden. Wer seine Räumlichkeiten inmitten eines pulsierenden, konzentrierten Umfelds einrichtet, profitiert tatsächlich von einer Art Treibhauseffekt. Solche «Biotope» sind etwa der Businesspark auf dem Kunzareal in Windisch, oder auch die historischen Räumen in der Spinnerei Aathal. Hier zu arbeiten macht Spass, und beflügelt die eigene Produktivität.

Aussenraumqualität dank Arealentwicklung

In der Schweiz entstehen immer mehr boomende Areale, auf denen in der Vergangenheit die Industrie gelärmt hat und heute junge Firmen konzentriert an der Zukunft arbeiten. Unternehmen können hier zu vernünftigen Preisen wachsen und bleiben somit sehr flexibel. Es kommt ein Faktor hinzu, der älteren Generationen wie ein Witz (oder ein Traum?) vorkommen muss, heute aber State of the Art geworden ist: die Aussenraumqualität. Junge, begabte und hochqualifizierte Mitarbeiter mischen gekonnt Arbeit und Freizeit, Fitness und Meeting. Sie gehen über den Mittag joggen, oder baden kurz im Fluss, um auf neue Ideen zukommen, sie denken nach im Park nebenan und lassen sich für neue Projekte vom historischen Flair des Geländes inspirieren. Und tatsächlich: Wer Nachwuchstalenten ein anregendes, stilvolles Ambiente bieten kann, gewinnt nur.

Die Topografie der Kreativität

Als Drittes kommen wir zum lokalen Netzwerk. Innovative Unternehmen schotten sich nicht mehr ab, sondern gehen aktiv auf Konkurrenz und Partner zu. Ideen werden ausgetauscht, Projekte gemeinsam angegangen und potentielle Kundschaft mit cleverem Cross Branding angelockt. Dies hat eine dezidiert topografische Komponente: Man begegnet sich mühelos und ohne zusätzlichen Zeitaufwand natürlicherweise auf dem gemeinsamen Areal und nutzt die informellen Momente, die sich spontan ergeben.

Und wer weiss, vielleicht etabliert sich auch ein Trend, der momentan an mehreren Orten (so etwa in Windisch) zu beobachten ist: Wohnen und arbeiten, einkaufen und erholen, Kinder zur Kita bringen und im Bioladen lokal einkaufen – alles findet auf demselben Areal und in der direkten Umgebung statt und steigert damit die Lebensqualität.

Blog zum Thema Arealentwicklung: Industrie-Produkte.ch: Arealentwicklung als Chance für Gewerbe und Industrie 

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