Herr und Frau Schweizer und ihre Ernährungsgewohnheiten

Ein Cartoon auf Facebook hat meine Aufmerksamkeit erregt. Es stellt einen schlanken Mann dar. Neben ihm ist ein alter dicker Fernseher abgebildet. Auf dem zweiten Bild der gleiche Mann, nur ist er um einiges beleibter. Der Fernseher hingegen ist dünner geworden. Dazwischen liegen ein paar Jahre. Veränderung. Kurz und bündig dargestellt. Sehr aussagekräftig. Was in diesem Cartoon als Witz daher kommt, scheint mir ein grosses Problem zu sein. Wir bewegen uns zu wenig, essen ungesund und verbringen viel Zeit vor dem Bildschirm. Das eine These von mir, der ich hier nachgehe.

Gesundheit und Fitness dank Personaltraining aufbauen.
Gesundheit und Fitness dank Personaltraining aufbauen.

Übergewichtige Kinder

Ein Blick in den Artikel «Übergewicht: Kein Kind wird grundlos dick» vom Beobachter würde meine Behauptung bestätigen. Seit den 1980er Jahren ist der Anteil der übergewichtigen Kinder um 50 Prozent gestiegen. Statt sich aktiv draussen mit Spielen zu bewegen, sitzen die Kids vor dem Fernseher oder Computer und naschen fettige und süsse Sachen. Die Krux: Wer sich weniger bewegt, nimmt zu. Wer zugenommen hat, bewegt sich weniger. Fernsehen sei der eigentliche Dickmacher, das Fazit vom Beobachter.

Erwachsene

Bei den Erwachsenen sieht es ähnlich aus. Der Teufelskreis von mangelnder Bewegung mit ungesunder Ernährung kombiniert, hält uns gefangen. Aus der Schweizerischen Gesundheitsbefragung «Stat Santé» sind die Gründe für diese Umwälzungen vielschichtig. Wichtig scheinen mir auch die äusseren Umstände, die letztendlich zum falschen Essverhalten führen. Zum Beispiel:

  • Arbeitsbedingungen, die die Ernährung ausser Haus fördern und die für die Mahlzeitenvorbereitung verfügbare Zeit einschränken, Erfolg der Fertiggerichte usw.
  • Die veränderten Produktions- und Konservierungsformen.

Das können wir tun

Wir könnten nun einfach zum Schluss kommen, dass wir uns mehr bewegen müssen. Richtig. Doch wann, wie viel und wo? Bewegung von 0 auf 100 ist genauso ungesund wie keine Bewegung. Daher mit Bedacht planen. Welche Möglichkeiten haben wir? Grundsätzlich könnte man einen Teil des Arbeitsweges zu Fuss gehen. Statt den Lift nehmen, Treppen steigen. Das sind Beispiele aus dem Alltag. Sie sind umsetzbar. Nicht gleich alles auf einmal. Mit einmal pro Woche anfangen, bis hin zu einmal pro Tag. Der tägliche Spaziergang vor dem Schlafen gehen steigert die Schlafqualität. Statt jeden Tag süsses Gebäck, jeden Tag eine süsse Frucht. Das besondere Dessert verschieben wir auf das Wochenende. Damit steigern wir seinen Wert und so unseren Genuss.

Gesundheitsfoerderung.ch empfiehlt, dass man sich mindestens 2½ Stunden pro Woche in Form von Alltagsaktivitäten oder Sport mit mittlerer Intensität bewegen soll. Alternativ könne man sich auch 1¼ Stunden mit hoher Intensität bewegen oder sich für eine entsprechende Kombinationen von Bewegung mit mittlerer und hoher Intensität entscheiden. Folge: positive Wirkungen auf Ihre Gesundheit und Lebensqualität. Zahlreiche Tipps in Form von PDF gibt es auch auf hepa.ch.

Personaltrainer: Unser Körper braucht individuelles Training

Dann gibt es noch die ganz speziellen Trainings. Die kosten uns nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Das ist immer der Fall, wenn die Qualität steigt. Wenn von Erfahrung profitiert werden kann. Zum Beispiel mit einem Personaltrainer. Das Fitnesszentrum stellt geeignete Geräte zur Verfügung, damit wir an einem Ort möglichst viele unserer schlaffen Muskeln stärken können. Man kann dies alleine machen oder mit der direkten Begleitung und Beratung zum Beispiel eines Personaltrainers. Übungen werden in Absprache mit dem Trainer definiert. Er überwacht unsere Körperhaltung während der Trainings, damit keine negativen gesundheitlichen Folgen entstehen. Denn die Gefahr, dass Übungen falsch gemacht werden, ist leider möglich. Der Personaltrainer kennt den Körperbau genau. Rücken, Bauch, Muskeln und vieles andere. Wo sie sind. Welche Funktionen sie erfüllen müssen.

Im Zusammenhang mit Sport muss unbedingt darauf hingewiesen werden, dass kein wie auch zu viel Sport gesundheitsschädigend sein können. Es geht um das rechte Mass. Um die Ausdauer. Um Regelmässigkeit. Um den ersten Schritt. Wer sich nicht selbst coachen kann (bei leichten Übungen) fährt mit einem Personaltrainer definitiv am besten.

Quellen und weiterführende Links: