Autobeschriftungen, ein Teil der Werbung, die vor allem lokal Sinn macht.

Welche Werbung gefällt mir?

Im Zusammenhang mit der «NoBillag»-Initiative wird immer wieder Plan B und damit auch der Verkauf von Werbung genannt. Mit Werbung kann man schliesslich alles finanzieren, so scheint es manchmal. Dabei sind in erster Linie werbende Firmen im Fokus. Doch wie viel Werbung erträgt der Nutzer? Welcher findet er gut und welche nicht? Diese Frage habe ich meiner Kollegin Jasmin Taher gestellt. Nachfolgend ihr Blog dazu.

«Am liebsten mag ich unterhaltsame Werbung, die mich amüsiert. Ob pfiffige Wortspiele oder lustige Bilder, Hauptsache, sie ist amüsant. Wenn Werbung mich jedoch verwirrt zurücklässt, weil ich die Werbebotschaft nicht verstehe, dann nervt sie mich. Überhaupt geht mir Werbung auch auf den Keks, wenn sie für blöde Produkte wirbt.

Tabakwerbung gehört verboten!

Da ist zum Beispiel Werbung für Zigaretten mit und ohne Strom. Die nervt mich. Ich finde Tabakwerbung gehört komplett verboten und nicht nur teilweise. Es wurde in zahlreichen Untersuchungen belegt, dass Zigarettenwerbung nicht nur Raucher und Raucherinnen beeinflusst sondern auch vor allem Jugendliche zum Rauchen verführen kann. In der Schweiz sterben jährlich circa 9500 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Und obwohl Tabakkonsum damit die häufigste vermeidbare Todesursache ist, ist der Ständerat gegen ein komplettes Werbeverbot.

Sexistische Werbung ist out!

«Sex sells!» ist eine uralte Weisheit aus der Werbebranche. Aber eigentlich sollte sie im Jahr 2018 überholt sein. Trotzdem gibt es auch heute noch viele Werbebotschaften, auf denen halbnackte Frauen prangen, die eigentlich nichts mit dem beworbenen Produkt zu tun haben. Ich finde, es sollte heutzutage keine sexistische Werbung mehr geben. Wobei ich männerfeindlicher Werbung, mit knackigen, gestählten, männlichen Männerbodys vielleicht gar nicht abgeneigt wäre… In dem Moment, in dem ich diesen Worte niederschreibe, lande ich gedanklich aber wieder bei der Zigarettenwerbung. Dann doch lieber keine männlichen Männer in der Werbung…

Professionelle Marketingkampagne

Wikipedia schreibt, dass Werbung – neben der Öffentlichkeitsarbeit, der Verkaufsförderung und dem persönlichen Verkauf – ein Instrument im Kommuniktionsmix von klassischen Marketingkampagnen ist. Um erfolgreiches Marketing für ihre Kunden zu betreiben, übernehmen professionelle Marketingagenturen die gesamte Kommunikation. Sie bieten ihren Service sowohl im Print- als auch im Online-Bereich. Vom Online-Marketing inklusive Newslettern, Search Engine Advertisement und Webdesign bis hin zur Konzeption und Gestaltung von Drucksachen, Flyern, Broschüren und Direct Mailings ist alles dabei.

Eine solche breit aufgestellte Agentur ist die P+S Werbung AG aus Bachenbülach, die beispielsweise die Kampagne «SOS Bülach. Eine Kampagne für Werte in der Stadt» konzipiert und ausgeführt hat. Mit dieser Kampagne gegen Littering, Gewalt und Vandalismus in der Kommune, wurde die Bevölkerung mit Plakatwerbung, Fahrzeugbeschriftung, Flyern und Broschüren positiv aufgerüttelt. Und wenn Werbung einem guten Zweck dient, dann gefällt sie mir auch!»

Autorin: Jasmin Taher

Quellen: