Klimawandel – grosse Herausforderung für Gartenbauexperten!
An heissen Sommertagen sind unsere Stadtbäume aufgrund des Rückstrahlungseffekts von Plätzen und Mauern extremen Temperaturen ausgesetzt. Längere Hitzeperioden, wie wir sie bereits des öfteren erlebt haben, bedeuten für sie höchste Strapazen. Ganz besonders leiden Nadelgehölze, aber auch Buchen vertragen lang anhaltende Hitze und Trockenheit absolut schlecht. Die grossen Bäume trifft es am meisten, da sie ihren Saft höher in die Wipfel hinauf transportieren müssen. Je höher ihre Kronen in den Himmel ragen, desto stärker sind sie der Sonne ausgesetzt, was den Wasserbedarf nochmals erhöht. Hitze und Trockenheit fördern auch den Befall von Schädlingen und Krankheiten.
Gewisse Baumarten werden in unseren Breitengraden mit der Zeit ganz verschwinden.
Beim Pflanzen neuer Bäume muss das Auswahlkriterium dem entsprechend die Trockenresistenz sein. Aktuell wird mit Baumarten experimentiert, die dem Klimawandel trotzen könnten. Ein Beispiel ist der französische Ahorn – auch Felsen- oder Burgenahorn genannt. Aus dem bergigen Hinterland der französischen Mittelmeerküste stammend, ist er längere Trockenzeiten gewohnt.