
Die Geschichte und Entwicklung der Künstlichen Intelligenz in der Schweiz
KI im Fokus Künstliche Intelligenz (KI) wird immer mehr zu einem geschätzten und wertvollen Tool, das uns sowohl in beruflichen Prozessen wie auch im Alltag
Am 18. Juni 2026 hat die grosse Kammer (Schweizer Nationalrat) das 2017 vom Volk beschlossene Verbot neuer Atomkraftwerke aufgehoben. Damit beginnt eine neue Ära von politischen Argumentationen zwischen AKW-Befürworter und Gegner. AKW, ihre Chancen und Risiken einzuordnen, ist für die meisten Schweizer:innen wohl fast nicht möglich. Hier will Schweiz-Kantone.ch unterstützen. Mit Links zu den wichtigsten Seiten zu Geschichte, Entwicklung und Gefahren. Die Infos werden wöchentlich ergänzt (aktualisiert am 8.7.2026).
Die Themen im Überblick:
Die wichtigsten allgemeinen News und Artikel nach der Aufhebung des AKW-Neubau Verbotes.
Um neue AKW zu betreiben, sei staatliche Förderung nötig, sagen Studien des Energiekonzerns Axpo und der ETH Zürich. Laut dem Economiesuisse ist pro Kilowattstunde Strom ungefähr gleich viel Bundesgeld nötig, wie bei Wasser-, Sonnen- und Windstrom. Die Berechnungen sind jedoch umstritten.
AKW-Betreiber leiten erwärmtes Kühlwasser in die Flüsse. Früher war das ab 25 Grad verboten, dann hob der Bund die Grenzwerte an. Naturschützer sind empört.
Wer bezahlt für neue AKW? Und unter welchen Bedingungen? Dazu legt die ETH nun Zahlen vor – und zum Klimaziel macht sie eine überraschende Aussage.
Die rechte Mehrheit im Parlament will das AKW-Neubauverbot aufheben. Dies gefährdet nicht nur den Ausbau der Erneuerbaren. Eine neue ETH-Studie bestätigt auch, dass der Betrieb eines neuen AKW in der Schweiz niemals rentabel und nur mit massiver staatlicher Unterstützung möglich ist.
Artikel zur Aufhebung des AKW-Neubau-Verbot im Nationalrat. Der Artikel zeigt auf, wie innerhalb des Nationalrates von Parteien zum Tiel ein immenser Druck auf Gegner der Auflösung, ausgeübt wird.
Die Aufhebung des AKW-Neubauverbots wurde im Nationalrat am Donnerstag äusserst knapp angenommen. Drei Nationalräte haben anders abgestimmt als noch am Montag, einer davon war der Genfer Daniel Sormanni. Er sei unter Druck gesetzt worden, sagt er und nicht nur er, auch andere Nationalräte fanden dieses Vorghen unakzeptabel.
Die Grünen und Umweltorganisationen kündigten umgehend an, gegen das Atom-Comeback das Referendum zu ergreifen. Das Sammeln der dafür erforderlichen 50'000 Unterschriften dürfte keine Probleme bereiten.
Das Parlament war sich (fast) einig: Die Schweiz braucht keine neuen AKW. Heute – zehn Jahre später – ist alles anders. Was SVP-Bundesrat Albert Rösti damit zu tun hat. Was die FDP. Und was die Mitte.
Auf den Tag genau 15 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima will die Mehrheit des Ständerates neue Schweizer AKW. Das ist ein ökonomisch wie ökologisch unsinniger Entscheid. Und trotzdem mehr als ideologische Symbolpolitik.
In dieser Rubrik stelle ich Hintergrund-Infos in den Vordergrund, die mir wichtig scheinen und die man bedenken sollte, wenn man den Bau von AKWs plant. Es geht um Sicherheit und Machbarkeit. Um Umwelteinflüsse, die wir nie im Griff haben werden – besonders nicht, da sich das Klima verändert und immer mehr unberechenbarer wird.
Klar ist, dass unser Strombedarf breit abgedeckt werden muss. Die Sicherheit der Bevölkerung ist in meinen Augen ein Aspekt, der 1. Prioriät haben muss!
Im Buch «Komplexe neue Welt» vom deutschen Physiker und promovierten Philosophen, Marco Wehr, schreibt er,
dass im Jahr 1431 in Frankreich alle Flüsse zugefroren waren. Das bedeutet, dass sich die Atommeiler nicht mehr kühlen liessen.
«Die zweite Welle mit einer tatsächlichen Höhe von 14 bis 15 Metern überflutete um 15:35 Uhr zunächst Teile des Geländes – der Tsunami-Schutzwall war auf eine maximale Wellenhöhe von 5,7 Metern ausgelegt – und kurz darauf wesentliche Teile der Infrastruktur, die bis zu einer Höhe von zehn Metern gegen Überflutung geschützt war. Betroffen waren unter anderem die nuklearen Nebenkühlwassersysteme und verschiedene sicherheitstechnische Ausrüstungen.» Quelle: (Originaltext ensi.admin.ch - 4.7.2026)
Stauseen sind weniger gefüllt, in Flüssen fliesst teilweise so wenig Wasser, dass AKW nicht richtig gekühlt werden können. Das wird für die Energieversorgung zunehmend zum Problem.
Auf uvek.admin.ch (Stand 25.6.2026) steht folgende Medienmitteilung vom 21. Mai 2017:
Am 21. Mai 2017 hat das Stimmvolk das revidierte Energiegesetz angenommen. Es dient dazu, den Energieverbrauch zu senken, die Energieeffizienz zu erhöhen und die erneuerbaren Energien zu fördern. Zudem wird der Bau neuer Kernkraftwerke verboten. Die Schweiz kann so die Abhängigkeit von importierten fossilen Energien reduzieren und die einheimischen erneuerbaren Energien stärken. Das schafft Arbeitsplätze und Investitionen in der Schweiz.
Das Energiegesetz wurde zusammen mit den entsprechenden Verordnungen auf Anfang 2018 in Kraft gesetzt.
Die Energiemärkte sind wegen der tiefen Energiepreise und der neuen, sich sehr rasch entwickelnden Technologien weltweit im Umbruch. Der Klimawandel beeinflusst Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft ebenfalls. Mit der Energiestrategie 2050 antwortet der Bundesrat auf das veränderte Umfeld, um der Schweiz weiterhin eine sichere Energieversorgung zu gewährleisten. Sie wird schrittweise umgesetzt. »
58,2 % Ja-Stimmen haben ein deutliches Nein gegen AKWs signalisiert.
Wer sich vertieft mit der Technologie der Zukunft, gesehen im Gesamtzusammenhang unseres Lebensumfeldes und unserer Lebensqualität, auseinandersetzen will, für den ist dieses Buch von Jason Hickel sehr empfehlenswert. Besonders Kapitel 3, «Wird die Technologie uns retten?» löst ein Umdenken aus, weg vom kapitalistisch geprägten Denken.
Klapptext:
»Selten hat das genaue Hinschauen so viele Aha-Momente parat wie bei der Lektüre von Jason Hickel.« Maja Göpel »Er schreibt elegant, er hat Temperament und er ist skrupellos.« Deutschlandfunk Kultur Jason Hickel rechnet mit dem Kapitalismus ab: Statt Wohlstand für alle hat unsere Art zu wirtschaften ein Leben voll künstlicher Verknappung, sozialer Ungerechtigkeit und massiver Umweltzerstörung hervorgebracht. Hickel ist überzeugt: Wenn wir die Krisen unserer Zeit überleben wollen, müssen wir uns vom Kapitalismus befreien.
Die Alternativen liegen dabei weder im Kommunismus noch im radikalen Verzicht. Ziel ist eine Wirtschaft, die zum Wohle aller agiert und unsere Lebensgrundlagen bewahrt. Hickel entwickelt konkrete Schritte für diese Transformation und liefert dabei einen bemerkenswerten Beitrag zu der Frage, wie Nachhaltigkeit sozial gerecht umgesetzt werden kann. Buch des Jahres der Financial Times.
In dieser Rubrik Hintergrund-Infos zur Sicherheit. Artikel, News und Interviews mit AKW-Expert:innen zum Thema Sicherheit und Entwicklung.
Im Gespräch: Warum gelten neue Atomkraftwerke als teurer Spass? Energieökonomin Claudia Kemfert beantwortet die Frage im Interview und sagt, warum sie auf andere Energiequellen setzen würde.
Hörenswertes Interview von SRF.ch mit Alexander Budzier, Ökonom an der Saïd Business School der Universität Oxford nach.
Eine übersichtliche Einschätzung der Gefahren für Mensch und Umwelt auf Wikipedia.org.
Die Schweiz kann auch ohne neue Atomkraftwerke genug Strom im Winter produzieren. Zu diesem Schluss kommen 50 Energieexperten der Axpo in einer neuen Studie. Ohne Effort geht es aber nicht. Die Solar- und vor allem die Windstromkapazität muss im grossen Stil ausgebaut werden.
In dieser Rubrik Links zu Organisationen, die das Referendum ergreifen.
Gemeinsam mit einem Bündnis von Organisationen lanciert Greenpeace das Referendum gegen die Rückkehr der Atomkraft.
Der Bundesrat und die Atom-Lobby wollen neue Atomkraftwerke bauen, obschon sich die Stimmbevölkerung mehrfach klar für den Atomausstieg ausgesprochen hat. Das Parlament hat diesem unverantwortlichen Plan im Grundsatz bereits zugestimmt. Obwohl die Schlussabstimmung im Parlament noch aussteht, müssen wir uns auf ein Referendum vorbereiten, um die teure und gefährliche Atom-Kehrtwende zu stoppen.
NWA ist die einzige Organisation in der Schweiz, die sich ausschliesslich für erneuerbare Energien, Energie-Effizienz, Energie-Einsparungen und gegen Atomkraft einsetzt.
Artikel, News und Überblick zur Geschichte der Atomkraftwerke in der Schweiz und weltweit.
Die Schweiz braucht keine neuen Gas- und Atomkraftwerke. Denn die Studie des Stromkonzerns Axpo geht von falschen Annahmen aus. Standpunkt von Nils Eprecht, Umweltnaturwissenschaftler und seit 2019 Geschäftsleiter der Schweizerischen Energie-Stiftung (SES).
Der Bundesrat stellt den Bau neuer AKW in Aussicht. Ein Thema, das die Bevölkerung seit Jahrzehnten bewegt.
Ein geschichtlicher Überblick zur Entwicklung von AKWs und Kernenergie in der Schweiz.
AKW-Katastrophen haben verherrende Auswirkungen auf Menschen und Umwelt. In dieser Rubrik Artikel und News zu bisherigen Ereignissen.
Der Reaktorunfall in Tschernobyl liegt 40 Jahre zurück, der Super-GAU in Fukushima 15 Jahre. Beide Katastrophen veranschaulichen auf schmerzhafte Weise, welche verheerenden Auswirkungen ein Unfall in einem Atomkraftwerk haben kann. Trotzdem soll nun das AKW-Neubauverbot gekippt werden. Nur ein Referendum kann das noch verhindern.
Seit Januar ist Japans grösster Atomreaktor wieder hochgefahren. Verantwortlich ist ausgerechnet Tepco, die Firma, die Fukushima betrieben hat. Ein Besuch bei den Menschen, die mit dem Risiko leben. Der Artikel zeigt auf, wie wenig aus Nuklearkatastrophen gelernt wird.
Ein schwerer Atomunfall in einem der vier Schweizer AKW würde Deutschland stärker treffen als die Schweiz selbst. Das zeigt eine neue Studie, die der Trinationale Atomschutzverband (TRAS) heute auf der Landespressekonferenz in Stuttgart vorgestellt hat. „Das von den Schweizer Atomkraftwerken für Deutschland ausgehende Risiko wird systematisch und dramatisch unterschätzt. Städte und Gemeinden werden nicht einmal annähernd adäquat auf die Unfallszenarien vorbereitet“, so Stefan Auchter, Vize-Präsident des TRAS: „Bundes- und Landesregierung müssen die Bedrohung durch die Schweizer AKW endlich ernst nehmen und darauf hinwirken, dass der Überzeitbetrieb der Reaktoren in naher Zukunft verbindlich beendet wird.“
Tschernobyl, Fukushima oder Harrisburg – wir blicken auf die schwersten Reaktorunfälle der Geschichten.
Im Kernkraftwerk Tschernobyl explodierte ein Reaktor, mit verheerenden Folgen. Die nahegelegene Stadt Prypjat wurde erst Stunden später evakuiert, tausende Menschen waren bereits der Strahlung ausgesetzt. Ein fehlgeschlagener Sicherheitstest und gravierende Konstruktionsmängel führten zur Katastrophe, deren Auswirkungen bis heute spürbar sind. Ein kurzer Überblick über eine, der schlimmsten AKW-Katastrophen mit Auswirkungne auch auf die Schweiz.
Die wichtigsten Infos rund um die mögliche bevorstehende Abstimmung.
Jetzt müssen rasch und über die Sommerferien hinweg 50'000 gültige Unterschriften zusammenkommen, damit die Stimmbevölkerung dem Unsinn eine Abfuhr erteilen kann. Die Abstimmung findet voraussichtlich Ende Februar 2027 statt. Motivieren Sie auch Ihr Umfeld und helfen Sie mit: Unterschriftenbogen herunterladen, unterschreiben und möglichst rasch per Post zurückschicken. Es dürfen auch Linien leer bleiben.
Der Nationalrat hat sich für die Aufhebung des Neubauverbots für Atomkraftwerke ausgesprochen. Die rechte Mehrheit tritt damit den klar geäusserten Volkswillen mit Füssen – die Bevölkerung hat sich an der Urne unmissverständlich für den Atomausstieg ausgesprochen. Die SP Schweiz kritisiert diesen demokratiepolitischen Affront scharf.
Die eidgenössischen Räte haben das Atom-Gesetz in der Schlussabstimmung knapp verabschiedet. Mit dem Atom-Gesetz würde die Schweiz den Weg für teure und riskante neue Atomkraftwerke öffnen. Ein breites Bündnis «Nein zu neuen AKW» bereitet nun das Referendum gegen den Gegenvorschlag des Bundesrats zur «Blackout-Initiative» vor.
AKW-Befürworter bringen oft das Argument, dass der Stromverbrauch zunehmen wird. Gänzlich verdrängt, wird die Diskussion über die Möglichkeiten wie Unternehmen und Privatpersonen Strom sparen können. Hier liegt ein enormes Potenzial zu Grunde. In dieser Rubrik darum Tipps zu Webseiten, die einfache und gut umssetzbare Stromspar-Tipps aufzeigen.
Füllstand der Stauseen, Gas- und Strompreis: Alle wichtigen Daten zur Lage der Energieversorgung in der Schweiz, laufend aktualisiert. Ein guter Überblick zum Stromverbrauch in der Schweiz, Stand 15.11.2024.
Wertvolle Infos von Martin Plüss,freier Wissenschaftsjournalist mit Schwerpunkt Umweltthemen, zum Thema Elektroautos.
Energie sparen: Klimaschädliche fossile Energieträger und die aktuelle politische Situation machen es nötig. Wir haben für Sie die am einfachsten umsetzbaren Tipps gesammelt. Wie viel Energie verbrauchen Sie im Vergleich mit anderen? Machen Sie den Test.
Die Schweiz kann nach der Abschaltung aller Atomkraftwerke ihre Stromversorgung auch im Winter sicherstellen. Das hat eine Analyse von 50 Experten des Aargauer Energieunternehmens Axpo ergeben.
© schweiz-kantone.ch, aktualisiert am 7.7.2026/Andreas Räber
Andreas Räber ist Enneagramm-Coach/Trainer, GPI®-Coach, sowie Autor von zahlreichen Blogs, Fachartikeln und Kurzgeschichten aus den Bereichen Industrie, Beruf, Gesundheit, Natur und Leben.
«Ich lebe mit meiner Frau in einer 3.5-Zimmer-Wohnung. Laut einer Analyse des Stromanbieters, liegt der Stromverbrauch von uns beiden knapp unter dem Minium – und das ohne das Gefühl, dass wir etwas verpassen oder Einschränkungen haben.
Den Stromverbrauch reduzieren, umgehen mit dem was man hat, scheint kein Thema in den Medien zu sein. In meinen Augen wäre es das wichtigsten in der AKW-Diskussion. Immer mehr verbrauchen kann nicht das Ziel sein.
Stromverbrauch muss verantwortungsbewusster Verbrauch sein!»

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Unser Lebensraum braucht unseren Schutz PFAS, auch Ewigkeitschemikalien genannt, sind Stoffe mit vorzüglichen Eigenschaften und einem einzigen Nachteil: Für Mensch und Tier sind sie ausgesprochen

Was andere machen und was uns Schweizer ausmacht Es ist enorm, was unserer Industrie zeitweise zugemutet wird. Da baut die Maschinenindustrie zum Beispiel in Amerika

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