
Schweizer Möbel – bewährte Qualität mit klarer Botschaft
Büroraum = Lebensraum In unserem Leben gibt es viele Dinge, die zum Alltag gehören, ohne dass wir sie bewusst wahrnehmen. Typische Beispiele dafür sind Möbel.
Es ist enorm, was unserer Industrie zeitweise zugemutet wird. Da baut die Maschinenindustrie zum Beispiel in Amerika einen neuen Markt auf – und plötzlich verfallen Werte, Beziehungen werden wertlos und Aufträge kurzfristig gekippt. Die Schweizer Industrie ist gefordert. Doch wir wären nicht Schweizer, wenn wir Herausforderungen nicht annehmen und neue Lösungswege suchen und uns herausfördern liessen.
Die Themen im Überblick:
Mit diesem Zollschock hatte wohl niemand gerechnet und so rechnen sich Schweizer Produkte für Unternehmen in den USA nicht mehr gut genug.
Das berichtet zum Beispiel Rick Huether, Unternehmer einer amerikanischen Dosenfabrik, im Tagesanzeiger-Artikel «In seiner Dosenfabrik haben immer Amerikaner gearbeitet – jetzt leidet er unter Trumps Zollchaos». Eigentlich sollte aus der Schweiz eine moderne Dosenfertigungslinie eintreffen, die die Arbeitsabläufe vereinfachen und die Produktion erleichtern sollte. Wert: sechs Millionen. Diese hat er nun storniert.
Davon betroffen sind auch viele andere Unternehmen. In der Schweiz, in Europa und auch in Amerika.
Was sollen Schweizer Unternehmen tun? Amerika galt doch bisher als sicher. Und so machten wir uns kaum Gedanken. Der Umsatz stimmte. Die Zufriedenheit auch.
Was nun?
Wenn unerwartete Herausforderungen auf die Schweizer Wirtschaft treffen, wird viel diskutiert.
Willkür lässt sich kaum in eine Strategie einplanen. Hingegen lassen sich Abhängigkeiten verringern. Deshalb stellt sich auch die Frage, was man aus dieser Situation lernen kann.
Ein Rohling kommt aus Indien in die Schweiz und wird hier zugeschliffen, mit Öffnungen für Anschlüsse versehen und farbig lackiert. (Quelle: Republik.ch - «Das Zollschöckli»).
Land A produziert ein Produkt, Land B verarbeitet es weiter, Land C vertreibt es etc. Alles orientiert sich an den Kosten.Um konkurrenzfähig zu sein, müssen wir möglichst günstige Preise anbieten können. Dafür gibt es schliesslich den internationalen Handel. Dort, wo die Lebenskosten tiefer sind, lohnt sich die Herstellung oder Weiterverarbeitung. Zumindest in der Theorie. Der Umwelt tut dieses Hin-und-her-Transportieren jedenfalls nicht gut. Zudem beinhaltet diese Produktion mehr Gefahren. Schneller produzieren, schneller transportieren – so passieren Fehler. Und die Abhängigkeit von der politischen wie wirtschaftlichen Lage in den Produktionsländern ist gross.
Vom Automobilhersteller Henry Ford können wir lernen, wie Arbeitsabläufe automatisiert werden können. Dadurch kann in weniger Zeit mehr hergestellt werden. In der Folge wird auch die Produktion in der Schweiz günstiger. Geht nicht? Wenn wir mitten drin sind, sehen wir meistens keine Lösungswege. Der gute alte Tipp, die Werkzeuge fallen zu lassen, auszutreten und aus Distanz die Situation neu zu beurteilen, gilt auch heute noch.
Künstliche Intelligenz, zum Beispiel, kann uns helfen, Zeit und Kosten zu sparen. Dazu braucht es allerdings im Vorfeld ein genaues Konzept. KI ist ein Teil eines Prozesses und soll unbedingt immer ergänzend zu Menschen eingesetzt werden.Es muss nicht zwingend KI sein, die die Produktion vereinfacht. Wer bei Henry Ford arbeitete, wurde motiviert, sich die Abläufe genau anzusehen und Verbesserungsvorschläge einzubringen. Manche Mitarbeiter hatten aus diesem Grund eine Stoppuhr dabei, um die Zeit zu stoppen. Medien prognostizierten Ford jeweils den Konkurs, wenn er wieder einmal die Preise für seine Autos senkte. Das Unternehmen gibt es heute noch.
Henry Ford produzierte meines Wissens nie im Ausland, um billiger zu werden. Er konzentrierte sich auf die Arbeitsabläufe in seiner Firma und setzte die entsprechenden Erkenntnisse fortlaufend um.
Was bedeutet das nun für die Schweizer Industrie? Unternehmer Huether aus Amerika braucht eine gute Qualität für seine Dosen. Die bekommt er offenbar nur aus Europa, Taiwan oder Südkorea. Die amerikanischen Stahlwerke hatte er versucht zu berücksichtigen. Doch deren Blech «wellte sich wie ein Stück Papier, das jemand im Regen vergessen hat.»
So bleibt Europa, zu der auch die Schweiz gehört, ein zuverlässiger Lieferant, der nun nicht liefern kann.
Wenn Qualität plötzlich noch mehr kostet, fallen wir zwangsläufig aus dem bevorzugten Lieferantennetz raus. Zumindest vorläufig.
Mit der Zeit wird sich jedoch mancher Unternehmer die Frage stellen, ob die teurere Anschaffung schlussendlich nicht doch günstiger wäre, weil sie mehr Sicherheit und weniger Produktionsausfälle beinhaltet.
Erfahrungsgemäss kommen Firmen schneller aus einer Krise, wenn sie dranbleiben. Dranbleiben hat viel mit Kommunikation, Investitionen und Entwicklung zu tun. Und mit einem aussergewöhnlichen Kundenservice. Überall und regelmässig zeigen, dass man da ist.
Das bedeutet, die anderen Märkte noch mehr zu fördern und die Produkte noch unersetzlicher zu machen. Das eine tun und das andere schrittweise aufbauen.
Zum Beispiel mit einer Ersatzteilgarantie: jedes Teil mindestens 50 Jahre lieferbar und das innert Wochenfrist. Dazu jedes Teil mit Bestellnummer, Maschinentyp, Logo und wo möglich mit QR-Code laserbeschriftet. Das garantiert eine schnelle Ersatzteilbeschaffung und die Maschinen fallen so kurz wie möglich aus.Aus einer günstigen Anschaffung kann schnell eine teure werden, wenn sie vielleicht häufig repariert oder sogar ersetzt werden muss. Und eine teure Anschaffung wird günstiger, weil sie länger und ohne Probleme läuft.
Unternehmer geben oft viel Geld für Marketing aus, um neue Kunden zu gewinnen. Doch das beschriebene Beispiel mit den Lasergravuren zeigt, dass es noch andere Möglichkeiten gibt, um ganz nah an die Entscheidungsträger und Beeinflusser heran zu kommen. In ihren Tagesablauf. Direkt im Moment, wenn der Arbeitsprozess zu unterbrechen droht oder schon unterbrochen ist.
Dann zählen Schnelligkeit und Zuverlässigkeit. Denn sie verhindern weitere Kosten.Laserbeschriftungen ermöglichen eine direkte Kommunikation. Ohne Umwege. Besser geht fast nicht. Laserbeschriftungen kann man sogar selbst vornehmen. Das ist eine dieser Anschaffungen, die viel bewirken kann.
Was wir selbst in die Hand nehmen können, sollten wir nutzen.
Auf diese Weise können wir Einfluss auf unsere Zukunft nehmen. Huether selbst sagt im Tagiartikel, dass er sich bisher immer auf seinen Instinkt verlassen konnte. Nun gehe dies nicht mehr. Es sei der Präsident und seine Leute, von denen er abhängig sei.
Das unterscheidet Schweizer Unternehmen von Amerika. Konzentrieren wir uns also auf verschiedene internationale Märkte. Weil wir wissen, dass der Fokus auf nur ein Land gefährlich ist.
Lassen wir uns herausfördern und zu neuen Ideen und Möglichkeiten provozieren.
Made in Switzerland. Für uns einstehen. Für andere da sein.
© schweiz-kantone.ch – 8.9.2025
Andreas Räber ist Enneagramm-Coach/Trainer, GPI®-Coach, sowie Autor von zahlreichen Blogs, Fachartikeln und Kurzgeschichten aus den Bereichen Industrie, Beruf, Gesundheit, Natur und Leben.
Dieses im züricherischen Pfäffikon angesiedelte Schweizer Unternehmen entwickelt seit über 25 Jahren massgeschneiderte und innovative Software- und Hardware Lösungen im industriellen Umfeld - darunter Laserbeschriftungsmaschinen.
Eine Blogplattform rund um die Schweizer Industrie von Andreas Räber.
Internetportal für die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie
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