
Chronische Müdigkeit als neue Volkskrankheit
Eine gute Selbstfürsorge ist unersetzlich! Fast 70 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer leiden – laut einer CSS-Studie aus dem Jahr 2024 – an Müdigkeit und
Fast 70 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer leiden – laut einer CSS-Studie aus dem Jahr 2024 – an Müdigkeit und Erschöpfung, diese Zahl ist immens! Chronische Müdigkeit als neue Volkskrankheit. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass auch Sie dazu gehören. Die Ursachen dafür können vielfältig sein, allen voran natürlich Schlafmangel, aber auch eine schlechte Schlafqualität. Das kann mit einem zu hohen Stresslevel zusammenhängen, was bei unserem rasanten Lebensstil ja eigentlich zur ganz normalen Tagesordnung gehört. Stress hängt auch oft mit Bewegungsmangel zusammen, gehäuften Infektionen oder einem Nährstoffdefizit, weil auch das Kochen und Essen oft schnellschnell gehen muss. Was gehört alles zu einer guten Selbstfürsorge?
Die Themen im Überblick:
Gestresstsein ist gesellschaftlich hoch im Kurs. Unsere Agenda ist voll, freie Termine sind rar, wir sind im Schuss – und voll im Trend. Auch schon unsere Kleinsten. Ein gewisses Mass an Stress ist durchaus positiv und sogar notwendig,denn er hat eine belebende Wirkung, die uns hilft, Dinge voranzubringen und uns zu entwickeln.
Spätestens dann, wenn wir in uns zusammenfallen, kaum hat sich die Haustür hinter uns geschlossen, haben wir es wohl etwas übertrieben.
Um eine gesunde Balance zu halten, brauchen wir neben Zeiten von Aktivität auch unbedingt Zeiten der Ruhe. Und die kommen bei vielen von uns zu kurz. Da sind so viele berufliche, familiäre und gesellschaftliche Verpflichtungen, dass kaum noch Zeit für bleibt, einfach mal wieder gehörig auszuruhen.
Ausschlafen, in den Tag hineinleben, ohne Erwartungsdruck. Das klingt fast schon unverschämt!
Auch keine sportlichen Ziele erreichen wollen oder bei Einladungen glänzen. Perfektionismus und Selbstüberforderung sind nicht wählerisch, sie können sich überall entfalten.
Wenn wir immer beschäftigt sind, kann uns das ganz wunderbar ablenken. Zum Beispiel von Dingen, die wir nicht sehen oder spüren wollen. Oder von Angelegenheiten, um die wir uns ganz klar kümmern müssten – was aber «in diesem Saustress» jetzt wirklich niemand auch noch verlangen kann. Bei vielen von uns sind hartnäckige innere Glaubenssätze am Werk wie: «Ich bin nur etwas wert, wenn ich etwas leiste». Der Motor unserer kapitalistischen Gesellschaft.
Die Auswirkungen von Stress können sehr vielfältig sein und sind weit verbreitet:
Die Advents- und Weihnachtszeit wird oft als ruhig und gemütlich dargestellt, doch erfahrungsgemäss ist da noch viel mehr los als sonst schon:
Diesen Mythos muss man mal durchschauen: Sind wir nicht absolut normal, wenn wir diese Zeit nicht als besinnlich erleben?
Wie können wir uns verhalten? Was müssen und wollen wir mitmachen und wo setzen wir einer überhöhten Betriebsamkeit Grenzen? Unsere persönlichen Grenzen. Wie können wir gut für uns sorgen?
Neben einem guten Stressmanagement ist ein weiterer wichtiger Punkt eine ausgewogene und stärkende Ernährung.
Gerade in stressigen Zeiten ist eine ausreichende Versorgung an Vitaminen besonders wichtig.
Kommt jemand wegen Energiemangel oder ständiger Müdigkeit zum Arzt, gehört zu den ersten Untersuchungen die Messung bestimmter Blutwerte. Stress fungiert unter anderem als Vitaminräuber. Und wenn wir zu wenig Vitamine haben, stresst das den Körper noch mehr – ein Teufelskreis, der sich immer höher schaukeln kann.
Erwiesenermassen hat ca. die Hälfte der Bevölkerung einen Vitamin-B-Mangel. Grund: unser hoher Konsum an Weissmehl, stark verarbeitete Lebensmitteln, Zucker, Kaffee und Alkohol, kombiniert mit Dauerstress.
Vielen, wenn nicht dem meisten von uns mangelt es ebenso an Vitamin D3, dem sogenannten Sonnenvitamin. Da wir uns den Grossteil unserer Zeit indoor aufhalten, kann der Körper nicht genug dieses wichtigen Vitamins bilden, weil er dafür Sonnenlicht auf der Haut benötigt.
13 Vitamine gibt es insgesamt und sie sind unerlässlich für die Aufrechterhaltung lebenswichtiger Körperfunktionen. Vier Vitamine sind fettlöslich, die restlichen neun wasserlöslich.
Doch wenn ihre Znüniböxli mit Apfelschnitzen, Rüebli, Nüssen und Vollkorncracker befüllt sind, verlangen sie nicht selten nach einzeln verpacktem, übersüsstem und mit Aromen überfrachtetem Fast Food, wie ihn die Kamerädli auch haben. Und je mehr der Geschmackssinn ständig künstlich überreizt wird, desto «langweiliger» schmecken gewöhnliche Lebensmittel. Was soll man da machen?
Schauen wir uns als Beispiel einfach mal nur die B-Vitamine an. Gerade B-Vitamine sind Balsam für Nerven und Gehirn und sorgen für eine gute Stresstoleranz.
Eine natürliche Quelle von B-Vitaminen ist Buchweizen.
Buchweizenkeime enthalten nahezu alle B-Vitamine. Man kann sie ganz einfach selbst keimen oder bequem in Kapselform zu sich nehmen.
Ältere Menschen essen oftmals zu wenig. Vielleicht mangelt es ihnen an Gemeinschaft und nur für sich allein «lohnt es sich ja nicht, richtig zu kochen». Wer wenig Appetit hat und wenig isst, nimmt auch weniger Vitamine und Spurenelemente zu sich. Zudem können diese durch altersbedingte Veränderung im Verdauungssystem weniger gut aufgenommen werden und es besteht das Risiko einer Unterversorgung. Bei Senioren mit leichten Wahrnehmungsstörungen (Vorstufe zu Alzheimer) ist es so, dass sich Gehirnzellen schneller abbauen als bei Gesunden. Es wird ein Zusammenhang vermutet mit Vitamin-B-Mangel und einem erhöhten Homocysteinspiegel im Blut.
Studien weisen darauf hin, dass B-Vitamine dieses Abfallprodukt des Stoffwechsels abbauen helfen – und somit den Hirnzerfall bremsen können.
Während dieser besonderen Zeiten im Leben braucht der Körper eine erhöhte Menge an Mikronährstoffen, um die zusätzliche Belastung gut zu meistern.
Zahlreiche Medikamente, die von vielen Menschen regelmässig eingenommen werden, können die Aufnahme von Vitaminen negativ beeinflussen. Dazu gehören z. B. Magensäurehemmer, «Wassertabletten», die Anti-Baby-Pille, Antidepressiva sowie Antibiotika.
Bei Menschen mit chronische Magen- und Darmschleimhauterkrankungen, Diabetes, Zöliakie wie auch der Schilddrüsen-Autoimmunerkrankung Hashimoto kann die Verwertung von B-Vitaminen erschwert sein. Bei rheumatischen Erkrankungen und anderen chronischen Entzündungen besteht ein höherer Nährstoffbedarf.
Wer unter Druck steht oder gar permanent am Limit läuft, setzt seinen Körper grossen Strapazen aus. Da kann zusätzliches Vitamin B als Stärkungsmittel und zusätzliche Unterstützung für die Nerven helfen. Jedoch nicht als Ersatz für ein adäquates Stressmanagement!! Wer unter Dauerstress steht, ruiniert seinen Körper!
Vegetarier, Veganer oder Menschen mit Essstörungen (z. B. Magersucht, Bulimie) oder sehr einseitigen Diäten besteht die Gefahr eines Vitaminmangels.
Rauchen und der Konsum von (zu viel) Zucker, Kaffee und Alkohol sind bekannte Vitaminräuber.
Menschen mit Depressionen können unter Umständen von einer Nahrungsergänzung mit Vitaminen profitieren, die helfen kann, die Stimmung zu heben. Allerdings müssen bei depressiven Verstimmungen immer zuerst die konkreten Lebensbedingungen betrachtet werden. Sind es erschwerte Lebensumstände, die bei einem Menschen zu einer solchen inneren Lähmung beitragen, müssen diese unbedingt situativ angegangen werden.
Die beste Selbstfürsorge in unserer Zeit ist eine wirkungsvolle Stressprävention, auch schon bei unseren Kleinen!
Dazu kommen:
© schweiz-kantone.ch, 28.11.2025, Tabea Räber
Tabea Räber ist Mitglied des Autorenteams auf schweiz-kantone.ch und anderen Online-Plattformen. Sie hat jahrelang sowohl als Hebamme wie in der Seniorenpflege gearbeitet.
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Hinter dem Begriff «Folsäure» steckt das Vitamin B9, das eine wichtige Rolle bei Stoffwechselprozessen und bei der Zellteilung spielt. Doch Folsäure ist auch jenes Vitamin, welches in unserer Nahrung am häufigsten fehlt.

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