Küche
Anstatt der superpraktischen Teflonpfannen können wir andere Pfannen verwenden, z. B. aus Gusseisen, Chromstahl oder Pfannen mit Keramikbeschichtung. Es werden auch solche aus Titan angepriesen.
Es ist bekannt, dass Säure und Fett können zusammen mit der Hitze gewisse Stoffe aus dem Kochgeschirr herauslösen.
• Gusseisenpfannen können z. B. Eisen ins Kochgut abgeben und dadurch einen metallischen Geschmack verursachen,
• Aluminium steht seit Längerem im Verdacht in Zusammenhang mit neurologischen Erkrankungen
• Titan gilt als in hohem Mass sicher für den kulinarischen Gebrauch. Dieses Metall wird auch als Stoff für medizinische Implantate verwendet, was unser Körper im Allgemeinen gut und ohne Immunabwehrreaktion verträgt. Das Auslaugen unter normalen Kochbedingungen wird daher als vernachlässigbar eingestuft. Allerdings ist darauf zu achten, ob eine Pfanne aus reinem Titan besteht oder lediglich titanbeschichtet ist. Es kann sein, dass ein Aluminiumkern besteht, da Titan schlechte Wärmeleitungs-Eigenschaften aufweist.
Und: Titan ist keine Antihaft-Oberfläche. Es braucht also eine gute Menge Öl, damit Spiegelei und Omelette nicht kleben bleiben.
Mit meinen neuen keramikbeschichteten Pfannen -- einer grösseren und einer kleineren -- die übrigens eine gute Säurebeständigkeit aufweisen, bin ich sehr gut zufrieden. Da die Beschichtung ziemlich «zerbrechlich» ist, behandle ich sie äusserst vorsichtig und passe auf «wie ein Häftlimacher», dass sie nicht überhitzt (damit die Keramik keine Mikrorisse bekommt). Auch setze ich sie keinen grossen Temperaturschwankungen aus (nach dem Braten nicht auf kalte Oberfläche stellen oder mit kaltem Wasser ausspülen).