Hochzeit – Das Ja-Wort soll gebührend gefeiert werden. Die Hochzeit ist eines der Highlights im Leben. Als Braut oder Bräutigam erlebt man sie ganz besonders und da soll auch alles stimmen. Ein Höhepunkt darin ist die Hochzeitstorte.

Man möchte sich auch später noch gerne an die eigene Hochzeit erinnern. Darum ist eine umsichtige Planung im Vorfeld Gold wert. Fragen wie:

  1. Welche Gäste sollen kommen?
  2. Wie möchte man die Unterhaltung gestalten?
  3. Welche Musik, welche Dekoration, welche Spiele kommen in Betracht?
  4. Wie soll das Programm aufgebaut sein?

lohnen sich, intensiv zu diskutieren. Denn was schön sein soll, davon haben wir ganz besondere Vorstellungen. Diese gilt es genauestens zu erfassen. Nur so können Frusterlebnisse verhindert werden. Ein besonderes Augenmerk gilt der Hochzeitstorte.

Die Hochzeitstorte als Krönung

Auf einer Hochzeitsfeier gibt es zahlreiche Höhepunkte: Die Ankunft der Braut, das Ja-Wort, die Eröffnung des Buffets, der erste Tanz des Brautpaares und natürlich die Hochzeitstorte als kulinarischer Höhepunkt.

Die Torte sollte einzigartig sein und Ausdruck der Individualität des Brautpaares.

Die Torte sollte vom Aussehen und vom Geschmack her genau den Vorlieben des Brautpaares entsprechen.

Die Hochzeitstorte: Krönung einer einzigartigen Feier

Die Hochzeitstorte: Krönung einer einzigartigen Feier

Rund um die Torte gibt es einiges an Symbolik

So sollen bei einer fünfstöckigen Torte die fünf Etagen für Geburt, Kommunion oder Konfirmation, Heirat, Kinderreichtum und Tod stehen. Die Torte kann einen eigenen Auftritt mit Feuerwerk und Musik bekommen. Gemeinsam schneidet das Paar die Hochzeitstorte dann an, was ein weiteres Highlight darstellt.

Dieses Ritual soll viel über den späteren Verlauf der Ehe aussagen:

So soll der Partner, dessen Hand beim Anschneiden oben ist und den Schnitt führt, künftig auch in der Ehe das Sagen haben. Das erste Tortenstück füttern sich Braut und Bräutigam gegenseitig, als Zeichen der gegenseitigen Fürsorge.

H2 Auf was muss man bei einer Hochzeitstorte achten?

Wer eine Hochzeitstorte bestellen möchte, sollte einige Punkte beachten, damit alles so klappt, wie er sich das vorstellt. Die nachfolgenden Beispiele stammen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.

  1. Die klassische Torte für eine Hochzeit ist eine Buttercreme-Torte. Wem das geschmacklich nicht zusagt, kann auf eine leichtere französische Buttercreme ausweichen, die Torte mit Früchten auflockern oder die amerikanische Variante wählen. Diese besteht aus einem saftigen Biskuit mit wenig Creme.
  2. Für den Überzug der Torte bietet Fondant den größten Gestaltungsspielraum. Ein Creme-Überzug wirkt elegant und kann mit einem individuellen Spritzdekor aus Buttercreme ergänzt werden. Ganz modern ist ein Naked Cake ohne Überzug.
  3. Am wichtigsten, wenn man eine Hochzeitstorte bestellen möchte, ist die Dekoration. Diese wird man ein Leben lang auf den Hochzeitsfotos sehen. Mit Royal Icing – einer Puderzucker-Eiweiss-Masse – kann man Blüten und Dekore direkt auf die Torte spritzen. Diese Dekoration ist allerdings recht aufwändig. Alternativ kann man die Oberfläche mit Creme oder Fondant gestalten.
  4. Wer eine besondere Hochzeitstorte bestellen möchte, entscheidet sich für eine Motivtorte aus Fondant oder Marzipan. Modellierte Zuckerblüten oder frische Blüten als Dekoration geben der Torte einen individuellen Touch. Sehr aktuell sind Drip Cakes, die mit Macarons, Früchten oder Süßigkeiten dekoriert sind.
  5. Tortentopper und Tortenfiguren sind die Krönung einer Hochzeitstorte. Auch hier hat man unendliche Gestaltungsmöglichkeiten. Neben klassischen Hochzeitsfiguren aus Porzellan oder Kunststoff, kann man auch auf ein individuell modelliertes Brautpaar aus Fondant, Fimo oder Marzipan setzen. Ein gelaserter Schriftzug aus Holz oder Acryl macht sich ebenfalls gut. Der eigenen Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Viel Freude bei der Planung und Gestaltung Ihrer Hochzeitsfeier samt Hochzeitstorte, die Auge und Gaumen erfreut!

© Autorenteam – 1.2.2021

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