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International

Die Expo 2015 mit einem Ferienaufenthalt im Tessin verbinden

Kaum ist sie eröffnet, geht der Run auf die Weltausstellung in Mailand los. Am ersten Wochenende waren es bereits 400‘000 Besucher. Auch die Schweiz präsentiert sich an der Expo. Und zwar mit einem Pavillon: vier fünfzehn Meter hohe Türme, gefüllt mit Salzpäckchen, in Plastiksäckli eingeschweisste Apfelringe, Nescafé-Sticks und Leitungswasser. Laut Bilanz.ch sind Nachhaltigkeit, Biodiversität und Gesundheit Themen der Expo 2015.

Panorama Milano, Ort für die Expo Weltausstellung 2015

Milan, Italien, Weltausstellung Expo 2015

Erholung mit Besuch verbinden

Die SBB bietet viele Direktzüge nach Mailand an. Von Zürich oder Bern dauert die Reise zirka 4 h, von Lugano aus etwa 1,25 h. Ein Tagesauflug wäre also möglich, doch erfahrene Besucher wissen, Reisen und Ausstellung – alles an einem Tag, das kann zuviel werden. Zudem zeigt der Blick auf die Fotostrecke auf Bilanz.ch, auch schon nur ein kleiner Teil der Expo lässt sich kaum an einem Tag besichtigen. Zu umfangreich sind die die aufgestellten Gebäude der jeweiligen Länder.

Warum also nicht die Expo 2015 mit Ferien im Tessin verbinden? Damit verkürzt sich nicht nur die Reisezeit, auch der Erholungsfaktor steigt massiv. Das Tessin hat den grossen Vorteil, dass es sehr nahe bei Mailand liegt und landschaftlich einiges zu bieten hat. Wer zum Beispiel eine Woche Ferien bucht, kann gleich mehrmals an die Expo gehen und dazwischen, je nach Wetter, einen Ruhetag mit Wandern oder Hängen verbringen. Statt Stress bewusste Ferien und gezielte Besuche an der Expo in Mailand.

Worum geht es bei der Expo 2015?

Die Expo will sensibilisieren und zum Denken anregen. Deshalb wurde auch ein Thema von universellem Interesse gewählt. Entwicklungen und technische Fortschritte, wissenschaftliche und soziale Bedürfnisse der einzelnen Teilnehmerländer werden vorgestellt. Globale Notwendigkeiten ohne kommerzielle Interessen. Ein Ort der Begegnung und Reflexion (expo2015gr.ch).

Trotz oder gerade weil die Expo eine Weltausstellung ist, irritiert es mich, dass die Webseite nur in den Sprachen Französisch, Englisch und Italienisch aufrufbar ist. Die deutsche Sprache wird nicht angeboten. Das obwohl anzunehmen ist, dass aufgrund der regionalen Nähe zur Schweiz, Österreich und Deutschland einige deutschsprachige Besucher kommen werden.

Expo in den Medien

Zum Start der Weltausstellung wurde vor allem über den grossen Besucherandrang am ersten Wochenende berichtet. Es seien schon über 11 Mio. Tickets verkauft worden. Man rechnet insgesamt mit gut 20 Mio. Besuchern bis Ende Oktober. Ein weiterer Themenschwerpunkt waren schwere Ausschreitungen am Eröffnungstag in der Stadt Mailand. Viele Expo-Gegner kritisieren laut einem Artikel auf Zuonline.ch die hohen Kosten der Ausstellung, das Betonieren des Areals im Nordwesten Mailands sowie die Beteiligung grosser Lebensmittelkonzerne als Sponsoren.

Die Kommentare und der Beitrag « Expo 2015 zu Ernährung: Konzernpräsentationen statt kritischer Themen» auf tagesschau.de zur Expo zeigen auf, welche Themen an der Weltausstellung kritisiert werden: Siehe tagesschau.de.

Weitere Infos zu Expo 2015 finden Sie auf den nachfolgend aufgeführten Webseiten.