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Andreas Räber, Online Marketing Spezialist, zertifizierter GPI®-Coach und Texter.
Darmaufbaukur, Darmaufbau, Darmsanierung - Immunsystem stärken

Darm macht mobil, bei Arbeit, Sport und Spiel …

Wir alle wissen, unsere Gesundheit ist eines der höchsten Güter in unserem Leben. Was können wir tun, damit unser Körper genügend Abwehrkräfte hat und fit genug ist, um auch auf neue Bedrohungen zu reagieren? Ein relativ unscheinbarer, jedoch äusserst wichtiger Teil ist der Darm. Er spielt bei unserer Gesundheit eine entscheidende Rolle.

Es ist sonnenklar, das Auto gehört dann und wann in den Service und der PC braucht regelmässige Updates. Es geht hierbei um Schutz vor Gefahren und um Werterhaltung. Tragen wir ebenso Sorge zu unserer Gesundheit!

Der Darm trainiert zwei Drittel unseres Immunsystems

Hätten Sie das gewusst? Übergewicht, Depressionen und Allergien können mit einem gestörten Gleichgewicht der Darmflora zusammenhängen. So zumindest steht es im Buch «Darm mit Charme» von Giulia Enders. Auf 285 Seiten erfahren wir, welche Aufgaben unser Darm tagtäglich erfüllt. «Der Darm trainiert zwei Drittel unseres Immunsystems», «Wie der Darum unser Hirn beeinflusst», «Er beherberg rund 100 Billionen Bakterien» und vieles mehr. Wie anderen Dingen, die wir nicht direkt sehen, schenken wir auch unserem Darm oft wenig Aufmerksamkeit. Zumindest so lange, bis er unübersehbare Signale sendet. Schauen wir hier etwas genauer hin.

Der Darm hat einen grossen Einfluss auf unser Gehirn
Der Darm kann auch unser Hirn beeinflussen

Wechselbeziehungen in der Darmflora

Als Darmflora wird die Gesamtheit der Mikroorganismen bezeichnet, die den Darm von Menschen und Tieren besiedeln und für den Wirtsorganismus von entscheidender Bedeutung sind. Es besteht somit eine Wechselbeziehung zwischen Lebewesen zweier Arten, schreibt Wikipedia.

Würden wir unseren Darm unter einem starken Mikroskop ansehen, sähen wir Milliarden von Mikroorganismen (Hunderte von verschiedenen Bakterienarten), die den Darm wie ein Rasenteppich besiedeln (Wir besitzen 10-mal mehr Darmbakterien als eigene Körperzellen). Sie bilden ein sehr komplexes Ökosystem – das komplexeste Ökosystem der Welt. Viele Bakterien sind gesundheitlich neutral. Neben den nützlichen Mikroorganismen wie beispielsweise den Milchsäurebakterien gibt es eben auch die Schädlichen und diese haben bei zu starker Vermehrung oft einen negativen Einfluss auf die Darmschleimhaut und auf unser Immunsystem.

Ist der Darm gesund, sind wir besser gegen Krankheiten geschützt.

Das ursprünglich gesunde Milieu der Darmflora verändert sich im Laufe des Lebens durch Fehlernährung, Antibiotika, Konservierungsstoffe, Lebensmittelzusätze, Stress, Hektik und ungenügendes Kauen. Die krankmachenden Darmbakterien gewinnen so ein ungesundes Übergewicht. Die pysiologisch wertvollen Darmbakterien werden dezimiert, die pathalogisch «schlechten» Mikroorganismen vermehren sich stärker. So entsteht eine Dysbalance, ein Ungleichgewicht in der Darmflora mit langfristig problematischen Folgen für die Gesundheit.

Ein Grossteil des Immunsystems ist im Darm lokalisiert

Durch die Darmzellen gelangen die Nährstoffe des Speisebreis ins Blut, das sie zu anderen Teilen des Körpers transportiert. Ein Teil davon geht in Stoffwechselprozesse ein, ein anderer Teil wird gespeichert (Quelle: ernaehrung.de)

Die Zusammensetzung der Darmflora ist individuell verschieden und wird durch viele Faktoren beeinflusst. Die genetische Veranlagung und die allgemeine Gesundheit spielen ebenso eine Rolle wie Ernährung, Stress und Medikamente.

Darmaufbaukur, Darmaufbau, Darmsanierung: Förderung durch gute Bakterien
Die nützlichen Darmbakterien müssen sich laufend gegen rivalisierende Bakterienstämme und Einflüsse von aussen behaupten.

Vorbeugen ist besser als heilen

Eine starke Abwehr basiert auf bekannten Fundamenten:

1. Bewegung und Fitness

«Use it or lose it»: Bewegung hält unsere Abwehr fit. Dabei gilt für jeden Menschen ein individuelles Mass. Dieses kann mit einem Fitnesstrainer, einem Arzt oder wenn man ein gutes Körpergefühl hat, selbst herausgefunden werden.

2. Ernährung

Unser Körper, insbesondere unser Darm, lohnt es uns, wenn wir ihm eine gesunde, ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung zuführen.

3. Nahrungsergänzung

Viel belächelt, aber nicht zu unterschätzen. Nahrungsergänzung ist die wichtigste Nebensache bei der Ernährung. Sie kann unseren Körper bei Schwächen oder erhöhten Anforderungen wirkungsvoll unterstützen.

Sogenannte Probiotika, zum Beispiel, enthalten lebende, nützliche Mikroorganismen, die sich im Darm ansiedeln und die Darmflora unterstützen sollen. Probiotika können ihre Wirkung aber nur dann voll entfalten, wenn die im Darm enthaltenen Bakterien optimale Lebensbedingungen vorfinden. Hier helfen Präbiotika unterstützend.

Präbiotika sind eine optimale Nahrungsquelle sind die gesundheitsfördernden Darmbakterien = besondere, wasserlösliche Ballaststoffe, die unverdaut in den Darm gelangen. Sie regen die Aktivität einer oder mehrerer Bakterienarten im Dickdarm gezielt an, verbessern somit die Gesundheit des Wirts und fördern so den Darmaufbau (Darmsanierung).

Kauftipp: Achten Sie beim Kauf eines Probiotikas darauf, dass dieses möglichst viele verschiedene und lebendige Bakterienstämme enthält. Flüssige Probiotika haben vitalere Mikroorganismen als gefriergetrocknete in Kapseln. Zudem sollten pro Tagesportion zig Milliarden Keime enthalten sind. Probiotika nimmt man am besten morgens nüchtern mit 1-2 dl Wasser ein.

4. Prävention, Regelmässigkeit

Gesundheit will wahrgenommen werden und braucht unsere Unterstützung. In den meisten Fällen nutzen präventive Massnahmen am meisten. Wer literweise Kaffee trinkt und daneben Nahrungsergänzung zur Blutdrucksenkung einnimmt, darf sich nicht wundern, wenn diese nicht oder zu wenig wirkt.

Gesundes Leben verlangt immer nach bilateralen Veränderungen, nach einem Massnahmenpaket. Nach «Das Eine tun und das andere (nicht) lassen.»

Weiterführende Tipps zum Thema Darm

Bauen ohne Ärger: Bauratgeber

Bauen ohne Ärger: So vermeiden Sie versteckte Baumängel

Ob Umbau, Neubau oder Renovierung – wer für die Verwirklichung seines Traumhauses auf die Leistungen von Bauträgern zurückgreift oder selbst Professionisten beauftragt, sollte dabei mit Umsicht agieren. Versteckte Baumängel sind nämlich auch in der Schweiz keine Seltenheit, und oft bemerken Betroffene den Schaden erst Monate nach der Fertigstellung und Abnahme. Gute Information und eine professionelle Bauberatung helfen, Ärger beim Bauen zu vermeiden. Damit Sie mit Ihrem Bauvorhaben auf der sicheren Seite sind, haben wir die wichtigsten Tipps und Tricks zur Vermeidung von Baumängeln und Bauschäden im folgenden Beitrag für Sie zusammengestellt.

Baumangel oder Bauschaden – was ist der Unterschied?

Das Auftreten von Baumängeln stellt – entgegen häufiger Annahmen – leider nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel dar: Es gibt kaum eine Baustelle, bei der exakt nach Vereinbarung gearbeitet wird, und manche Schäden machen sich erst längere Zeit nach Abnahme des fertiggestellten Objektes bemerkbar. Umso ärgerlicher, wenn das zu einem Zeitpunkt passiert, an dem die gesetzlichen Garantie- und Rügefristen bereits abgelaufen sind – dann haben Bauherren ausser in Ausnahmefällen keine Möglichkeit mehr, die Behebung der Schäden vom ausführenden Bauunternehmen zu verlangen. Was gilt aber beim Bauen eigentlich als Mangel, was als Schaden? Und innerhalb welcher gesetzlicher Fristen müssen Mängelrügen eingebracht werden?

Das ist relativ einfach erklärt:

  • Ein Baumangel liegt dann vor, wenn vertraglich vereinbarte Leistungen vom ausführenden Unternehmen nicht wie vereinbart erbracht werden. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn der Bauträger qualitativ minderwertige Materialien verwendet, einzelne Bauschritte nicht fachgerecht ausführt oder die erbrachten Leistungen nicht den anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Baumängel betreffen häufig die Bereiche Abdichtung, Innenputz, Estrich, Wärme-, Schall- und Brandschutz.
  • Ein Bauschaden ist die Folge eines Baumangels: Führt etwa ein nicht fachgerecht durchgeführter Einbau von Fenstern und/oder Türen zu Feuchtigkeitsstau und in der Folge zu Schimmelbildung in den Innenräumen, handelt es sich um einen Bauschaden. Ist das Haus zu diesem Zeitpunkt bereits bezogen, können auch hohe zusätzliche Kosten entstehen: Möglicherweise müssen die Bewohner während der Behebung des Schadens in eine andere Unterkunft ziehen. Sind Schäden am Gebäude aufgetreten, die nicht so einfach behoben werden können oder immer wieder auftreten, entsteht für den Bauherren damit auch ein Vermögensschaden: Die nicht sachgerechte Ausführung führt schliesslich zu einer Wertminderung des Gebäudes. Juristisch wird ein solcher Schaden als Mangelfolgeschaden bezeichnet.

Baumängel und -schäden, die rechtzeitig erkannt werden, sollten Sie als Bauherr dem ausführenden Unternehmen deshalb sofort melden und eine rasche Behebung einfordern: Während der Bauphase ist es bedeutend leichter und kostengünstiger, auftretende Probleme zu erkennen und zu korrigieren als danach.

Unterschiedliche Rüge- und Mängelfristen

Wichtig zu wissen – es gibt unterschiedliche Rüge- und Mängelfristen:

  • eine Rüge müssen Sie sofort bei Bekanntwerden des Mangels aussprechen,
  • die Verjährungsfrist für aufgetretene Mängel oder Schäden beträgt generell fünf Jahre,
  • handelt es sich um arglistig verschwiegene Mängel, beträgt die Verjährungsfrist zehn Jahre.

Die häufigsten Mängel am Bau

Welche Mängel und Schäden treten nun am häufigsten auf Schweizer Baustellen auf?

Zu den Klassikern der Mängel und Schäden am Bau zählen:

  • Risse im Estrich, am Innenputz, an Wänden und Decken – Ursache ist oft zu rasches Austrocken des Rohbaus
  • Schimmelbildung durch Feuchtigkeitseintritt von aussen oder zu hohe Luftfeuchtigkeit in den Innenräumen, oft durch falsches Auftragen von Putz verursacht
  • Feuchtigkeit in Kellerräumen durch undichte Stellen im Mauerwerk
  • Schäden am Dach oder Spitzboden, Schäden durch Wassereintritt
  • falsch geplante Terrassen, die Regenwasser nicht ausreichend ableiten oder absacken
  • Dämmungsprobleme
  • schlecht verlegte Trittbelege wie Fliesen oder Steinplatten, Auftreten von Bruchschäden

Besonders ärgerlich für Bauherren: Durch die Verzögerungen, die die Mängelbehebung mit sich bringt, entstehen oftmals hohe Zusatzkosten. Prävention von Bauschäden ist daher für alle, die bauen wollen, ein wichtiges Thema.

Vorsorgen und sich informieren schützt: Wo Sie Unterstützung finden

Es ist sinnvoll, sich schon vor Baubeginn gut zu informieren: Das Internet dient hier als erste Quelle, um sich einen Überblick zu verschaffen. Auf spezialisierten Webseiten zum Thema Bauen finden Sie Tipps und Tricks, um mögliche Mängel und Schäden am Bau rechtzeitig zu erkennen und sich gegen mögliche Probleme zu wappnen. Spätestens zum Zeitpunkt der Bauabnahme sollten Sie nämlich in der Lage sein, einen Baumangel als solchen zu erkennen.

Jeder entdeckte Mangel sollte im Abnahmeprotokoll verzeichnet und eine Frist für die Behebung gesetzt werden. Unterschreiben Sie das Abnahmeprotokoll nicht, wenn Sie sich unsicher sind oder Ihre Meinung sich von jener des Architekten oder Bauleiters unterschiedet.

Natürlich ist es für Laien nicht einfach, versteckte Mängel als solche zu erkennen – wenn Sie sich nicht ausreichend gut informiert fühlen, ist es sinnvoll, sich schon zu Baubeginn eine kompetente Person zur Unterstützung zu holen oder auf eine professionelle Bauberatung zu setzen. Die professionelle Bauberatung und Baubetreuung hat den Vorteil, dass Sie nicht selbst ständig zwischen Arbeitsplatz und Baustelle pendeln müssen, aber dennoch ein hohes Mass an Sicherheit im Bauprozess geniessen. Sie sind dadurch in jeder Bauphase und bis zur Bauabnahme bestmöglich geschützt.

Wertvolle Informationen und Hilfe zur Bewertung von Baumängeln und Bauschäden finden Sie unter anderem auf Bauszene.ch.

Nothilfe in Afrika

Das Coronavirus und die aktuelle Situation in der Schweiz

Europa gilt als das neue Epizentrum des Coronavirus. Auch die Schweiz ist betroffen. Die gesamte Bevölkerung ist deshalb in der Verantwortung. Solidarisches Handeln und Rücksichtnahme auf andere ist in diesen Zeiten unabdingbar. Wer Krankheitssymptome aufweist, ist dringend angehalten, zu Hause zu bleiben, um die Zahl der Neuerkrankungen zu begrenzen und das Gesundheitssystem funktionsfähig zu erhalten.

Die Anzahl der Corona-Patienten in der Schweiz nimmt weiterhin zu. Derzeit wurden 4.840 Fälle positiv getestet. 4.176 Personen sind durch einen zweiten Test bereits bestätigt, 43 davon verstarben nachweislich aufgrund der Virus-Infektion. Dabei waren unter den Betroffenen deutlich mehr Erwachsene als Kinder, bei Personen ab 60 Jahren befanden sich unter den Erkrankten mehr Männer als Frauen. Mittlerweile sind in allen Kantonen der Schweiz Fälle bekannt, dazu zählen auch Menschen, die ihren ständigen Wohnsitz nicht in diesen Kantonen haben.

Weitaus schlimmer als die Schweiz kann es aber den afrikanischen Kontinent treffen. Die schlechtere Gesundheitsversorgung, Armut und Kriege bietet der Pandemie beste Bedingungen.

Das Coronavirus und seine möglichen Auswirkungen in Afrika

Bisher zeigen die meisten afrikanischen Regierungen ein entschlosseneres Vorgehen und erlassen teils drastische Massnahmen direkt nach Bekanntwerden des ersten Corona-Falles. Madagaskar stellt die Flugverbindungen nach Europa ein und Ruanda schliesst alle Schulen und Kirchen ein. Ebenso ergreifen Kenia, der Senegal und die Urlaubsländer im Norden des Kontinents Massnahmen. Denn: auch in Afrika steigen die Fallzahlen an.

Doch diese Schritte sind insbesondere von der Sorge der Ausbreitung des Virus und der Angst vor verheerenden Auswirkungen getrieben. Grund dafür ist vor allem das meist mangelhafte Gesundheitssystem afrikanischer Staaten.

Fachleute sehen eine grosse Gefahr der Ausbreitung eben wegen der vielerorts mangelnden medizinischen Versorgung und schlechter hygienischer Zustände.

Kurzfristige Hilfsprogramme helfen dem Kontinent nur bedingt, wenn ansonsten kontinuierliche ärztliche Versorgung fehlt. Daher ist es umso wichtiger, dass dauerhafte humanitäre Hilfe für Afrika zur Verfügung steht. Dazu gehört die Erweiterung der Kapazitäten in Krankenhäusern, sowie die Vorbereitung des Personals für grössere Epidemien. Nicht zuletzt gilt es auch, den Zugang zu technischen Geräten und Medikamenten zu ermöglichen. Hoffnung macht der Umgang mit der Ebola-Epidemie: Afrika kann – sofern die Mittel zur Verfügung stehen – mit dem Ausbruch von Seuchen durchaus umgehen.

Nothilfe für Afrika - Hilfe gegen die Corona Pandemie

Die Bedeutung der humanitären Hilfe für Afrika

Die Herausforderung, der sich Afrika gegenüber sieht, ist weit mehr als nur ein Virus. Gewalt, Krisen und Kriege strapazieren Menschen und Infrastrukturen. In Krisenregionen überfallen Bewaffnete nahezu täglich Dörfer, um zu morden und zu plündern. Viele Menschen befinden sich auf der Flucht ohne feste Unterkunft. In Flüchtlingslagern sind Hygienebedingungen und Lebensumstände ein optimaler Nährboden für eine schnelle Verbreitung des Corona Virus. Ein Schutz ist kaum möglich. Das Corona Virus beeinträchtigt die Entwicklungshilfe schon jetzt, denn Organisationen vor Ort mussten aufgrund von Regierungsauflagen bestimmte Aktivitäten streichen, Flugreisen sind ausgesetzt.

Um der Ausbreitung des Corona-Virus nicht noch Vorschub zu leiten, zählt zu den mitunter wichtigsten Hilfen die Bekämpfung von Hunger. Dabei sind die Ursachen von Hunger vielseitig. Hunger ist eine Folge von Konflikten, aber auch Grund für Konflikte. Arme Menschen können sich keine gehaltvollen Lebensmittel leisten, sind infolgedessen geschwächt und nicht mehr in der Lage, ihr Einkommen zu bestreiten. Dürren oder Überschwemmungen als Folgen des Klimawandels treffen die ohnehin armen Bauern noch härter. Sie verlieren ihre Lebensgrundlage und einzige Einkommensquelle.

Ein fataler Kreislauf beginnt. Die Folgen des Hungers, Krisen und Kriege treffen die Gesellschaft hart. Vor allem Frauen, Kinder und Kranke sind besonders gefährdet.

Aufgrund der Mangelernährung sind sie deshalb einem deutlich höheren Risiko ausgesetzt, am Coronavirus zu erkranken. Bricht die humanitäre Hilfe für den Kontinent ein, sind unzählige Hilfsprojekte existentiell gefährdet. Für viele Menschen in Krisen- und Hungergebieten oder Dürreregionen ist die Unterstützung aber entscheidend für ihr Überleben. Die Aufrechterhaltung der humanitären Hilfe ist gerade in Anbetracht der Corona-Pandemie elementar, um das Funktionieren anderer Strukturen weiterhin zu gewährleisten. Dabei geht es auch um Hilfe zur Selbsthilfe, sodass der Kontinent künftige Herausforderungen selbst lösen kann.

Nothilfe Afrika – Der Kontinent benötigt dringend Unterstützung

Kulturelle, soziale und geografische Unterschiede der einzelnen Länder bedürfen unterschiedlicher Nothilfe-Massnahmen. Neben den Massnahmen gegen Hunger und Mangelernährung oder Auswirkungen des Klimawandels bedeutet dies vor allem medizinische Unterstützung. Gerade in Ländern, in denen ohnehin nur wenige Krankenhäuser oder schlecht ausgebildetes Personal zur Verfügung stehen und wirksame Medikamente nur schwer erhältlich oder unerschwinglich sind, ist die Nothilfe Afrika dringend notwendig.

Mit entsprechender Unterstützung kann Afrika einer Corona-Pandemie erfolgreich begegnen.

Afrika helfen

tearfund.ch: Corona kennt keine Grenzen. Nächstenliebe auch nicht

 

Gartenideen für kleine Gärten

Kleine Gärten werden häufig in Steinwüsten verwandelt

(Jasmin Taher) Auch in der Schweiz sind immer mehr Steingärten zu sehen. Sie sind zweifelsohne hübsch anzuschauen und äusserst praktisch: Man muss nicht mähen und nicht giessen. Immer häufiger sieht man Steingärten in den Vorgärten und Hinterhöfen im Quartier. Und jedes Mal mache ich mir Sorgen.

Die geschotterten Gärten sind ökologisch gesehen tote Flächen. Anstatt dynamischer Grünflächen, die Pflanzen und Tieren eine Heimat bieten, werden Schottergärten angelegt. Hier können Insekten und Kleinsäuger weder Schutz noch Nahrung finden. Die Steingärten haben einen relativ geringen Pflegeaufwand. Teilweise werden Disteln und Löwenzahn, die zwischen den Steinen wachsen, nicht mit der Hand gepflegt. Stattdessen werden häufig Pestizide und Herbizide eingesetzt, um das Unkraut zu bekämpfen.

Ausserdem haben diese Steinwüsten einen negativen Einfluss auf das Mikroklima in ihrer Umgebung. Sie führen dazu, dass sich ihre Umgebung aufheizt.

Durch das Abdecken des Bodens mit Unkrautfolie und Unkrautvlies wird zudem der Boden nahezu versiegelt, Wasser kann schlecht abfliessen. Die Bodenfauna im Untergrund geht zugrunde und die Qualität des Bodens leidet.

Gartenideen für kleine Gärten - Ambiente ist möglich

Schon auf kleinem Raum kann ein natürlich Garten angelegt werden.

Lieber grüne statt graue Gärten

Anstatt graue Steingärten zu gestalten, sollten lieber lebendige gleich grüne Gärten angelegt werden. Bei der Auswahl der Pflanzen sollte man statt auf ausgefallene Pflanzenarten besser auf heimische Arten setzen.

Denn unsere endemischen Nützlinge sind auf die hiesigen Nahrungspflanzen spezialisiert.

Indem man Tieren mehr Futter bietet, steigert man deren Zahl sowie die Artenvielfalt. So kann man die Biodiversität selbst auf kleinen Flächen erhöhen. Ausserdem haben die mit Steinen und Kies monoton gestalteten Schottergärten einen geringeren Erholungswert für den Gartenbesucher. Denn auch das Erleben des Pflanzenwachstums und der Jahreszeiten – erste Blumen, Blattaustrieb, Blütezeit, Ausbilden von Früchten und Beeren, Herbstlaub, Winterruhe – geht im gleichförmigen Grau in Grau verloren.

Gärten mit Pflanzenvielfalt ziehen auch Tiere an.

Gärten mit Pflanzenvielfalt ziehen auch Tiere an.

Gestaltungsideen für kleine Gärten

Wenn man die richtigen Pflanzen auswählt, so kann man selbst auf kleinen Flächen einen wunderschönen, lebendigen Garten gestalten. Pflanzen Sie ein paar kleine Büsche oder Hecken, in denen Tiere Schutz und Nahrung finden. Legen Sie in einer Ecke einen Ast-, Reisig- oder Laubhaufen an, der Unterschlupf bietet. Stapeln Sie Brennholz im Garten zu einem Holzstapel. Das Holz können Sie im Winter zum Heizen verwenden – es sei denn, es befindet sich bereits ein Igelnest zwischen den Scheiten. Auch Blumen, Stauden und Sträucher bieten Nektar und Nahrung für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge.

Und viele heimische Kräuter, wie Majoran, Zitronenmelisse und Borretsch, sind nicht nur als Heilpflanzen und Küchengewürze beliebt, sondern eigenen sich auch Futter- und Nektarpflanze für Insekten.

Umgestaltung von Steingarten in Naturgarten

Zu guter Letzt noch eine gute Nachricht: Es ist möglich, trostlose Steingärten wieder zurück in blühende, lebendige Naturgärten zu verwandeln.

Quelle:

 

Zürich am Puls vom leben.

Freizeit geniessen: Shoppen, Kultur, Beauty, Wellness

Sind Sie auch berufstätige Mutter und haben kaum Zeit für sich? Zwischen Arbeit, Familie, Kinderlogistik, Wocheneinkauf und Haushalt bleibt oft nur wenig bis gar kein Raum für relaxtes Shopping, für eine Wellness-Massage, für einen entspannten Besuch beim Coiffeur, für ein bisschen Kultur, einen Museumsbesuch oder einen schönen Abend mit Freund*innen im Restaurant, im Theater, im Kino oder im Konzert.

Eine Grossstadt wie Zürich bietet alles:

Kultur und Veranstaltungen

In einer Grossstadt wie Zürich findet man unzählige Möglichkeiten, etwas zu erleben und einen schönen Tag zu verbringen. Die Stadt an der Limmat bietet viele Sehenswürdigkeiten wie das Grossmünster und das Fraumünster. Mit dem «Polybähnli» kann man zur ETH fahren und von dort auf der Polyterrasse eine wunderbare Aussicht über die Stadt geniessen. Die Zürcher Altstadt und das Stadtzentrum mit der weltbekannten Bahnhofstrasse lädt zum Shopping und Lädeln ein. Auch die lebendige Kulturszene bietet zahlreiche Museen, Ausstellungen, Konzerte, Theater, Opern und Festivals. Kunstfreunde kommen unter anderem im Kunsthaus Zürich, im MuDa oder in den zahlreichen Galerien auf ihre Kosten. Am Abend bietet die Stadt kulturelle Highlights im Opernhaus oder im Schauspielhaus Zürich.

Kosmetik geniessen – auch das gehört zum Ausflug nach Zürich

Wellness, Beauty und Erholung in Zürich

Vor einem schönen Abendessen oder einem Besuch im Konzert, im Theater oder in der Oper darf sich die gestresste Frau auch einen Abstecher in eine der zahlreichen Wellness-Oasen an der Limmat erlauben. Auch ein Besuch im Beautycenter, im Nagelstudio oder beim Coiffeur kann eine schöne Vorbereitung für einen wundervollen Abend in der Stadt sein. So können Sie sich wunderschön und wohl entspannt in das Nachtleben der Grossstadt stürzen. In der Langstrasse, der beliebtesten Ausgehmeile Zürichs, laden zahlreiche Bars und Clubs zum Tanzen und zum Feiern ein.

Falls Sie jedoch – so wie ich meistens – nach dem Besuch beim Coiffeur, im Make-up- oder Beauty-Studio zu müde sind, um die ganze Nacht durchzumachen, nehmen Sie einfach Ihr gutes Aussehen, Ihre neue Frisur und Ihre entspannte, gute Laune nach der Wellness-Massage als «schönes Souvenir aus Zürich» mit nach Hause.

Quellen und Links:

Arealentwicklung der besonderen Art

Alpines Co-Working: Der ideale Ort für besondere Retreats

(Paid Post)

Sie sitzen im Co-Working Space auf Bali, im Kaffee in der Basler Innenstadt oder im umgebauten Maiensäss hoch oben in den Bergen. Die digitalen Nomaden werden immer mehr. Wo gearbeitet wird, ist für diese Webdesginer, Texterinnen, Kommunikationsverantwortlichen und IT-Fachleute eigentlich sekundär – und gerade deshalb umso wichtiger. Denn sie können es sich aussuchen. Und es gewinnen einzigartige Orte zunehmend als Arbeitsplätze für ein gutverdienendes, hochspezialisiertes und internationales Publikum an Bedeutung.

Weltenbürger zum Arbeiten in Glarus

Ein solcher Ort ist das Legler Areal in Diesbach. Versteckt in einem grünen Tal, bietet es einer bunten Mischung von Weltbürgern einen temporären Arbeitsplatz. Früher war hier eine Weberei ansässig, heute versprüht dieses Glarner Fleckchen eine einzigartige Atmosphäre. Der Charme der ehemaligen Weberei Legler & Co. wurde sorgsam integral erhalten, die Natur hier ist buchstäblich weltberühmt. Und die Angebote auf dem Areal State of the Art. An alles ist gedacht: das richtige Essen und Trinken, tolle Übernachtungsmöglichkeiten und – neben den vielfältigen Arbeitsangeboten – alle mögliche Freizeitaktivitäten. Noch in diesem Jahr soll es losgehen.

Kreative Prozesse im Alpenpanorama

Nachdem es zehn Jahre brach lag, investiert seit 2012 der Arealentwickler Hiag in das Legler Areal – mit Erfolg. Die junge Firma Alpine Co-Working veranstaltet Events, die spezifisch dazu dienen sollen, kreative Prozesse zu unterstützen und effizientes Arbeiten in Gruppen zu fördern. Wer sich auf ihrem Instagram-Account etwas umschaut, bekommt unweigerlich Lust, kreativ und produktiv zu werden. Mit dem Laptop in schnellem Internet eingeloggt und dem Blick in die ruhige Bergwelt schweifend, lässt es sich arbeiten! Neben den digitalen Nomaden, die hierher kommen werden, um an einem Projekt zu arbeiten oder auch um sich längerfristig hier niederzulassen, werden Firmen für besondere Meetings oder Retreats nach Diesbach reisen.

Hinauf, hinauf!

Es muss nicht Bali oder Basel sein. Die Innerschweiz liegt nah und bietet so viel. Wie sagt schon Karl May in seinem Gedicht „In die Berge“? „Hinauf, hinauf! Ich raste nicht; ich darf und mag nicht unten bleiben. Mein frömmstes, herzlichstes Gedicht will ich dem Glühn der Alpen schreiben.“

Landwirtschaft gestern: Buchhaltung in der Gemüsekiste

Die Schweiz zählte im Jahr 2017 insgesamt 51 620 Landwirtschaftsbetriebe, die totale landwirtschaftliche Nutzfläche 1,05 Mio. Hektaren. Die Zahl der Beschäftigten in der Landwirtschaft betrug 153 864 (Quelle BfS).

Manchmal vergessen wir Aussenstehenden, dass unsere Landwirtschaft genau so professionell betrieben werden muss, wie Firmen. Dazu gehört auch eine professionelle Buchhaltung. Doch wie war es früher? Von der Nostalgie zur Pflicht. Ein Blog von Jasmin Taher.

Buchhaltung - auch für Kräuter? Ja!

Buchhaltung in der Gemüsekiste

Mein Onkel hatte eine Gärtnerei, in der er Kräuter angebaut hat. Ich erinnere mich, wie in meiner Kindheit unzählige Quittungsblöcke und handgeschriebene Lieferscheine im Wohnzimmer lagen. Geordnet wurden die Buchhaltungsunterlagen in stapelbaren Gemüsekisten. Wahrscheinlich wurden diese Kisten dann zu einem Buchhalter oder Steuerberater transportiert, der das ganze in eine – für das Finanzamt – akzeptable Form brachte. Der Geldfluss lief überwiegend bar ab. Die Kunden auf dem Grossmarkt kauften Schnittlauch, Petersilie, Dill und Suppengrün und bezahlten die erhaltene Ware direkt. Dafür stellte mein Onkel vor Ort eine handgeschriebene Quittung oder Rechnung aus. Manchmal riefen Grosskunden abends an, um Kräuter zu bestellen. Dann schrieb mein Onkel einen Lieferschein. Am nächsten Morgen bzw. eigentlich noch in der Nacht lieferte er die bestellte Ware ab und fuhr mit seinem Transporter an seinen Stellplatz auf dem Grossmarkt, von dem aus er die «Laufkundschaft», Gärtner oder Lebensmittelhändler, bediente. Sein «Büro» lag dann auf der Ladefläche: eine Kiste mit einem Quittungsblock, Lieferscheinen, Kugelschreibern und kleinen, grünen Gummiringen. Und sein «Konto» war ein riesengrosser, schwarzer Geldbeutel, den er bei sich trug.

Arbeit in Gärtnerei oder der Landwirtschaft geht nie aus

Nach dem Grossmarkt fuhr mein Onkel noch einige Kunden an, bevor er sich auf den Heimweg in den eigenen Betrieb machte. Dort wartete ein Haufen Arbeit auf ihn. Je nach Jahreszeit war er mit Acker vorbereiten, pflügen, eggen, säen, Kräuter schneiden, Heizung vom Gewächshaus oder Kühlung vom Kühlhaus reparieren, Kräuter büscheln, Rasen mähen, Unkraut bekämpfen, Bäume schneiden beschäftigt. Nach dem Mittagessen legte er sich zu einem kurzen Mittagsschlaf hin. Danach arbeitete er bis abends weiter. Langeweile kam in der Gärtnerei meines Onkels nie auf. Auch mir war dort als Kind und Jugendliche, wenn ich meine Ferien dort verbringen durfte, niemals langweilig. Es gab immer etwas zu tun.

Bei der Herstellung pflanzlicher oder tierischer Erzeugnisse – im Haupt- oder Nebenerwerb – ist man stets gefordert. Pflanzen und Tiere brauchen ständige Pflege und geben den Rhythmus der Arbeit vor. Für andere Aufgaben darüber hinaus bleibt nur wenig Zeit.

Buchhaltungsprogramm für landwirtschaftliche Betriebe

Heutzutage sind die gesetzlichen Vorgaben gestiegen. Abrechnungen, Inventuren, Jahresabschlüsse müssen durchgeführt und ordnungsgemäss erfasst und archiviert werden. Der Zahlungsverkehr läuft inzwischen überwiegend bargeldlos. So brauchen Gärtner oder Landwirte einen Computer mit einem Buchhaltungsprogramm. In verschiedenen Branchen werden unterschiedliche Anforderungen an eine solche Buchhaltungssoftware gestellt. Es empfiehlt sich deshalb, eine spezielle Software einzusetzen, die nicht nur hilft, die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten, sondern auch die Erfordernisse des entsprechenden Wirtschaftszweigs zu erfüllen. Ausserdem sollte das Programm – im Fall von landwirtschaftlichen Betrieben – einfach und schnell zu bedienen sein, denn die Zeit, die neben der täglichen Arbeit auf dem Bauernhof oder in der Gärtnerei, übrig bleibt, ist knapp bemessen.

Würde mein Onkel noch leben, dann würde er wahrscheinlich auch heute noch seine Buchhaltung in einer moderneren Form – mit Laptop, Drucker und zahllosen Rechnungen und Lieferscheinen – in Gemüsekisten im Wohnzimmer stapeln.

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Pinus-Buchhaltungssoftware für Landwirtschaft

 

Das Büro der Zukunft – und was anders wird. Vielleicht

Über das Büro der Zukunft wird derzeit viel diskutiert und geschrieben – auch in der Schweiz. Coworking-Space, Office-Share, Digitalisierung, Technologie – unsere Zukunft am Arbeitsplatz wird neu formiert. Eine Spurensuche.

Büroeinrichtungen der Zukunft

Es wird geplant

«Zukunftsräume schaffen! Neue Perspektiven für die Arbeit» lautete das Motto des Zukunftsforums des Fraunhofer IAO im Februar 2018 in Stuttgart.

«Arbeitswelten der Zukunft» unter dem Leitmotiv «Erleben. Erlernen. Gestalten» lautet das für 2018 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgerufene Wissenschaftsjahr. Dabei stehe der Mensch im Mittelpunkt der Entwicklung der Digitalisierung.

Büroräume würden sich in Zukunft hin zu kognitiven (wahrnehmen, erkennen, denken) Umgebungen entwickeln. Menschen erhalten immer mehr Hilfe durch intelligente Algorithmen. «Intelligente, digitale Assistenten können uns beim Organisieren unserer Arbeit unterstützen, sodass wir mehr Zeit für wichtige Aufgaben gewinnen.» wird Professor Dr. Wilhelm Bauer, IAO-Institutsleiter und Gastgeber der Veranstaltung, im Artikel zitiert. Dr. Johannes Beermann, Vorstandsmitglied für Personal und Recht der Deutschen Bundesbank, geht davon aus,

dass viele Mitarbeiter künftig keinen festen Arbeitsplatz mehr haben werden.

Weshalb die Bank unter anderem auf Flexibilität setze. «Unsere künftigen Gebäude müssen flexibel aufteilbar sein.»

Der im Juni 2017 fertiggestellte Neubau von Trivago Deutschland ist ein gutes Beispiel dafür, was Unternehmen mithilfe von Architektur und Innenarchitektur zugunsten ihrer Beschäftigten tun können. «Wir haben sogar eine Laufstrecke auf dem Dach unseres Düsseldorfer Gebäudes errichtet», berichtete Sabina Woller, Managerin Talents & Organisation (Quelle: menschundbuero.de).

Und wie sieht die Entwicklung des Büros der Zukunft in der Schweiz aus?

«Desk Sharing» ist bei den meisten Schweizer Unternehmen noch nicht Standard,

berichtet Billanz.ch im Artikel «Diese vier Trends prägen das Büro von morgen». Ein durchschnittlicher Büroangestellter hat immer noch einen eigenen Arbeitsplatz. Bei Grossunternehmen machen die geteilten Arbeitsplätze weniger als 30 Prozent aus. Doch man ist gewillt, dies auszubauen. Besonders wenn es mehr Arbeitsplätze braucht, wird statt ausgebaut oder Raum dazu gemietet, geteilt. Aus Gründen der Kostenoptimierung.

Google macht es anders. Der Internetkonzern sieht laut Bilanz-Artikel in seinen neuen Büros an der Zürcher Europaallee keine flexiblen Arbeitsplätze vor. «Wir finden es wichtig, dass die Mitarbeiter einen festen Platz haben» sagte Google-Manager Lucas Stolwijk gegenüber «Persönlich».

Fehler bei der Planung der Büroeinrichtung

Wie muss ein Büro eingerichtet sein, damit Open-Space-Offices nicht scheitern? Die Handelszeitung berichtet von fünf Todsünden, die es zu verhindern gilt («Die fünf Todsünden bei der Büroplanung»).

  1. Platzsparen im Fokus

Der Platz an und für sich ist nicht teurer und Mitarbeiter haben das Bedürfnis auf einen Rückzugsraum. Dort wo der Raum enger wird, wird nicht nur die Kommunikation gefördert, die Reibungsflächen werden ebenso grösser.

  1. Mitarbeiter nicht miteinbeziehen

Vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden, hat niemand gerne. Darum Mitarbeiter frühzeitig in einem gewissen Rahmen miteinbeziehen.

  1. Mangelnde technische Ausstattung

Wo der Raum kleiner wird und mehr Flexibilität (Arbeiten von zuhause aus) gefordert wird, braucht es die entsprechende Unterstützung durch eine einwandfreie technische Ausstattung, damit die anstehende Arbeit reibungslos erledigt werden kann.

  1. Keine Rückzugsmöglichkeiten

Nicht alle Mitarbeiter können in einem Büro arbeiten, in dem die Akustik sehr hoch ist. Es braucht trotz allem Räume, wo eine ungestörte Konzentration möglich ist.

  1. Störfaktoren nicht berücksichtigen

Auch Akustik muss geplant werden und zwar im Vorfeld. Das Sofa zum Entspannen gehört nicht in ein Open-Space Office. Mitten drin sein ist eine Herausforderung, die unnötig Kraft nimmt.

Fazit:

So sehr die Vorteile von Open-Space-Offices hervorgehoben werden, so genau muss die Büroeinrichtung im Vorfeld geplant werden. Nur Kosten reduzieren zu wollen, darf kein Grund sein, ein Open-Space-Office zu planen. Der vielgelobte soziale Austausch ist nicht jedermanns Sache.

Es geht um mehr. Um Personalführung, um Persönlichkeitsentwicklung, um die Sicherheit von Unternehmen und vieles mehr.

Mitarbeiter, die sich wohl fühlen, sind erwiesenermassen leistungsfähiger. Um genau ihre Zukunft geht es und damit auch um die Zukunft der Firmen, die sparen wollen …


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Büroeinrichtung Region Zürich, Schwyz und St. Gallen
Büroeinrichtung Region Zürich, Schwyz und St. Gallen

Hosting in der Schweiz – Hat es Vorteile?

Vom kleinen Web-Freelancer über den Handwerksbetrieb bis hin zum Industriekonzern: Unternehmen jeglicher Art sind im Netz vertreten und Kunden entscheiden oftmals allein anhand des Webauftritts, inwieweit sie einem Unternehmen vertrauen und zu dessen Kunden werden wollen. In diesem Artikel wird auf die Gefahren bei der Auswahl von falschen Hosting-Anbietern hingewiesen sowie aufgezeigt, warum sich ein Hosting in der Schweiz lohnt.

Hosting in der Schweiz hat viele Vorteile

DSGVO – Hohe Strafen bei Verstössen

Die kürzlich eingeführte Datenschutzgrundverordnung der EU, kurz DSGVO, ist ein Schritt hin zu mehr Kontrolle der Internetnutzer über ihre Daten. Sie regelt den Umgang von Unternehmen mit Personendaten. Verstösse gegen die Gesetze werden mit teilweise drakonischen Strafen geahndet.

Einige Skandale in der jüngeren Zeit rückten den verantwortungsbewussten Umgang mit Personendaten in den Fokus der medialen Öffentlichkeit und schufen ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber vielen Webseitenbetreibern.

Jedes Unternehmen ist daher verpflichtet, die teilweise peniblen Richtlinien einzuhalten und haftet auch für die Verstösse von Geschäftspartnern, wie z.B. Hosting-Anbietern.

Gefahren von Hosting bei ausländischen Anbietern

Es gibt zahlreiche Anbieter, die Hosting besonders günstig anbieten und häufig in Ländern der Dritten Welt oder Steueroasen sitzen.

Da besonders viele Jungunternehmen anfangs Geld sparen möchten, erscheinen diese Angebote allzu verführerisch. Langfristig gesehen haben diese Unternehmen jedoch oft das Nachsehen. Das Modell vieler Anbieter ist nicht auf nachhaltige Kundenbeziehungen ausgelegt sondern nur auf das schnelle Geld. Gespart wird dann beim Kundensupport oder der Verbesserung der Technologie.

Auch kennen Unternehmer das Problem, dass beim Zahlungsverkehr mit anderen Ländern die Kommunikation oft sehr zu wünschen übrig lässt. Zahlungsverzögerungen und -ausfälle sind an der Tagesordnung.

Die Lösung ist, Grundlagen des Geschäfts wie das Hosting der Website bei Dienstleistern im Inland zu buchen.

Hosting in der Schweiz – Diese Vorteile gibt es

Für Schweizer Unternehmen gilt daher: Das Hosting der Website sollte auch in der Schweiz stattfinden, genauer gesagt bei einem Anbieter, dessen Server sich in der Schweiz befinden. Dies sind die Vorteile: 

  • Bei Problemen kann sofort reagiert werden

Manchmal erfordert es die Situation, dass man sofort reagiert. Ein Beispiel: Nach einem Produktlaunch stürmen Besucher auf die Website, die bereit sind, das Produkt sofort zu kaufen. Da die Server der extremen Belastung nicht standhalten können, kommt es zum Ausfall der Website.

Löst man das Problem nicht sofort, verpasst man nicht nur die Gelegenheit auf mehr Umsatz, sondern hinterlässt auch enttäuschte Kunden, deren Vertrauen zum Unternehmen geschädigt wird.

Bei einem Hosting in der Schweiz kann man in solchen Fällen schnell reagieren. Die Zeitzone ist dieselbe, die meisten Bewohner sprechen Deutsch, die Kommunikation erfolgt auf derselben Basis.

  • Sicherheit der Personendaten

Wie schon anfangs erwähnt, drohen Unternehmen hohe Strafen, die gegen die strengen Sicherheitsauflagen im Umgang mit Personendaten verstossen.

Bei einem ausländischen Anbieter lässt sich kaum zuverlässig kontrollieren, was mit den Daten passiert. In vielen Ländern sind die Gesetze lockerer und Personendaten werden zu Marketingzwecken an andere Unternehmen verkauft.

Bei einem Hosting in der Schweiz basiert das Geschäft auf denselben gesetzlichen Grundlagen und man kann sicher sein, dass mit den Daten verantwortungsbewusst umgegangen wird.

  • Eine Währung, Wegfall von Transaktionsgebühren

Bei Geschäften im Ausland erhebt die Bank oft teure Transaktionsgebühren, bei hohen Beträgen kann das schon mal ins Gewicht fallen. Zudem dauern Überweisungen länger. Mit einem Hosting in der Schweiz erspart man sich diese beiden Punkte. 

Fazit: Ein Hosting in der Schweiz bietet zahlreiche Vorteile. Wer ein Unternehmen in der Schweiz betreibt und nachhaltigen, langfristigen Geschäftserfolg erzielen möchte, sollte kein Risiko eingehen und aus Gründen der Zuverlässigkeit, Effizienz und des Datenschutzes auf einen Hosting-Anbieter in der Schweiz zurückgreifen.

Beispiel eines Anbieters für Hosting in der Schweiz:

Simplehosting.ch

 

Adressbildung: Zwischennutzung als Standortmarketing

Zwischennutzung – das klingt nach engagierter Kreativität, nach abenteuerlichen Projekten und hippen Szenemilieus. Zwischennutzung bedeutet Freiheit, etwas zu versuchen, sich auszuprobieren und andere daran teilhaben zu lassen. Solche Projekte sind anziehend und aufregend. Besonders in der durchgetakteten, durchorganisierten Schweiz sind solche Freiräume wertvoll und beliebt.

Ob eine Bar im Industriegebiet, ein Kletterparadies in einer alten Lagerhalle oder eine Konzertlocation auf einem leerstehenden Areal – das Signal «Zwischennutzung» macht einen Standort sofort wieder lebendig und attraktiv. Und diese Identität bleibt am Standort langfristig haften.

Zwischennutzungen als Chance

Im Jargon nennt man diese Raumaufwertung Adressbildung: Bekanntheit und Identität eines Standorts werden bewusst entwickelt, zum Vorteile aller Beteiligten. Diesbezüglich bieten Übergangsnutzungen eine ganz besondere Chance. Die Schweiz hat – vor allem nahe der urbanen Zentren – ein immenses Raumproblem, sodass Zwischennutzungen enorm begehrt sind. Räume werden öffentlich ausgeschrieben; im Bewerbungsprozess zeigt sich dann, welche Projektideen zum Standort und zur künftigen Nutzungsabsicht, ganz im Sinne der Adressbildung, passen.

Partymagnet «Village du Soir» in Genf

Ein schönes Beispiel für diese Form des Standortmarketing ist das HIAG Areal Camembert. Mehrere Tausend (!) Besucher kommen an einem Wochenende auf das zwischengenutzte Gelände im Genfer Stadtteil Lancy, direkt neben dem Stade de Genève. Der Grund dafür ist die Eröffnung des «Village du Soir», ein Club der besonderen Art. Ein ganzes Dorf ist hier entstanden, bestehend aus gemütlichen Bars mit Strand-Flair, einem Night-Market, kleinen Restaurants, Läden und einem Club. Auf TripAdvisor wird das Village du Soir als viertbeste Location von 57 in Genf gewertet. Mehr Adressbildung geht kaum.

Arealentwicklung: z.B. Co-Working-Space schaffen

Mit Arealentwicklung zum Beispiel aus einer alten Industrie-Halle Co-Working Spaces schaffen.

Arbeiten im «Village Office» in Windisch

Einen ähnlichen Namen, aber ein ganz anderes Konzept hat das Village Office auf dem Kunzareal in Windisch. Hier wird Co-working gelebt. Das Village Office hat es geschafft, ganz verschiedene Berufszweige an einen Standort zu bringen. Mit flexiblen und günstigen Angeboten für Firmen und fairen Einzelabonnements kann man sich in anregender, kreativer Atmosphäre vernetzen oder an einem einzigartigen Arbeitsplatz konzentrieren. Siehe dazu auch «Das Arbeiten wird neu erfunden: Ein Büro-Dorf mit Aare-Bonus» – Solothurner-Zeitung.ch, 8.6.2017

Projekt «Interim» auf dem Schönau Areal in Wetzikon

In Wetzikon stand das Schönau-Areal teilweise leer. Die verantwortliche HIAG Immobilien hat das Projekt «Interim» damit beauftragt, diese ehemalige Spinnerei Zwischennutzern zur Verfügung zu stellen – ohne Mietzins; einzig gegen Entschädigung der Unterhalts- und Nebenkosten. Heute beleben das Areal zahlreiche Jungunternehmen mit Ateliers, Ausstellungen, Läden, Büros, Restaurants und Bars. Eine jugendlich-kreative Atmosphäre vermischt sich hier mit Schweizer Industriegeschichte – eine besondere, anregende Stimmung herrscht hier.

Adressbildung heisst, die Bekanntheit und Identität eines Standorts zu entwickeln, indem alle Beteiligten davon profitieren. Beispiele dafür gibt es genug, um zu zeigen: es funktioniert.